Donnerstag, 15.11.2018

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Abenteuerliche nächtliche Flucht

Autofahrer lieferte sich mit Polizei in Regensburg ein Rennen - 09.11.2018 13:00 Uhr

Polizeikelle © News5


In der Nacht von Donnerstag auf Freitag gegen 23.35 Uhr sollte ein blauer Mazda 6 mit Regensburger Zulassung in der Nordgaustraße zu einer Verkehrskontrolle angehalten werden. Als der 39-jährige Mann aus dem Landkreis Regensburg dies bemerkte, gab er Gas und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die Nibelungenbrücke in Richtung Landshuter Straße.

Die Polizei versuchte, eine Sperre einzurichten. Allerdings näherte sich zu diesem Zeitpunkt bereits der flüchtende Mazda, an dem das Licht ausgeschaltet worden war. Die Beamten rannten von der Fahrbahn und warnten dabei auch noch Passanten, die sich am Straßenrand aufhielten. Das flüchtende Fahrzeug passierte den Kreuzungsbereich und flüchtete weiterhin mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Burgweinting, gefolgt von den Einsatzkräften.

Nach der Unterführung unter der Autobahn A3 hindurch bog der Mazda entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in die Franz-Josef-Strauß-Allee ein. Hier kollidierte das Fahrzeug leicht mit einem auf der Franz-Josef-Strauß-Allee fahrenden Schwertransportfahrzeug. Da das Auto dabei über eine Verkehrsinsel fuhr, war der Pkw nicht mehr fahrbereit.

Der Fahrer konnte noch an der Unfallstelle vorläufig festgenommen werden. Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. An dem Mazda entstand ein Sachschaden in Höhe von annähernd 7000 Euro, der Schwertransporter blieb unbeschädigt.

Der Grund für die Flucht dürfte sein, dass der Fahrzeuglenker nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis ist und zudem unter Alkoholeinfluss stand.


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nn

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