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Bleibt der Schulstandort Seligenporten erhalten?

Schulentwicklungsplan für Pyrbaum soll Klarheit bringen — Es soll zuvor mit allen Beteiligten geredet werden - 20.09.2017 12:05 Uhr

Die Schullandschaft in der Marktgemeinde Pyrbaum mit bislang zwei Schulhäusern in Pyrbaum und Seligenporten wird genau analysiert. © Foto: Anne Schöll


Deshalb hat der Gemeinderat im Juli beschlossen, ein Fachbüro hinzuzuziehen und Kontakt mit der Firma conceptk in Abensberg aufzunehmen, die Gemeinden bei diesem Thema unterstützt. In der jüngsten Sitzung nun stellte Geschäftsführer Christian Auerbach die Vorgehensweise für diese Planungen vor. Auerbach betonte, wichtig sei, dass jeder, der in das Thema Schule eingebunden ist, gehört wird. Digitale Lernausstattung sei ein Thema und nur ein Faktor für den Anstieg der Kosten für den Träger der Schule pro Schüler. Man werde den Gebäudebestand präzise aufnehmen und die Funktionen der Räume.

Raumbedarf klären

Wirtschaftliche Überlegungen zu den Standorten seien jedoch nur ein Baustein. Es gelte zu überlegen, was wäre, wenn die Schule aus Seligenporten wegkommt. Man sei sich der sensiblen Situation in beiden Ortsteilen in Sachen Schule bewusst. Der Raumbedarf an zwei Standorten sei zu klären, wie sich die Bevölkerungszahlen entwickeln oder welche neuen Unterrichtsmethoden kommen sollen, um den unterschiedlichen Lern- und Sozialtypen gerecht zu werden. Zunächst werde man mit allen reden und feststellen, was gewollt ist, daraus Konzepte entwickeln. Auerbachs Resümee: Das Wichtigste sei ein gemeinsames Ergebnis, das von allen Beteiligten mitgetragen wird. Man werde die Möglichkeit der Ganztagesschule und -betreuung samt Mensa prüfen, ein Raumkonzept für die Auslastung der Räume entwickeln. Dann müssen in einer Kostenermittlung alle Maßnahmen, Neben- und Unterhaltskosten und Fördermöglichkeiten zusammengestellt werden. Auerbach rechnet mit einem halben Jahr, bis der Schulentwicklungsplan steht, der Entscheidungsgrundlage für den Gemeinderat sein wird, ob der Schulstandort Seligenporten bleibt oder ob Einhäusigkeit in Pyrbaum kommt.

Monika Werft mahnte an, die Schulleitungen in die Lernkonzeptsuche einzubinden. "Man muss überlegen, ob wir eine offene Ganztagesbetreuung einführen und ob die Mittagsbetreuung passt", fügte Bürgermeister Guido Belzl an. "Der Leistungsumfang des Konzeptes wird in der nichtöffentlichen Sitzung festgelegt."

Stefan Zeltner wies noch darauf hin, dass die große Straßenbaumaßnahme, die in absehbarer Zeit in der Schulstraße beginnen wird, im Hinblick auf die Schulwegsicherheit in das Konzept aufgenommen werden soll.  

ANNE SCHÖLL

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