Dienstag, 18.12.2018

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Ein gelungenes Wochenende für Fans des Jazz

Fünftes Neumarkter Jazzweekend war ein voller Erfolg — Formationen sorgten für Abwechslung - 31.10.2011

Beim Neumarkter Jazzweekend kamen die Fans dieser Musikrichtung voll auf ihre Kosten. Der Gewölbekeller war stets gut besucht. © Hannah Fersch


Jazz in der Residenz gibt es mittlerweile seit zehn Jahren. Ins Leben gerufen hat die Veranstaltungsreihe Wolfgang Fuchs, Leiter der Sing- und Musikschule Neumarkt. Das fünfte Neumarkter Jazzweekend fand übrigens erst zum zweiten Mal an einem kompletten Wochenende statt.

Den Auftakt am Freitagabend machte die Berliner Newcomer-Jazzformation Grasertrio, deren Komponist, Pianist und Namensgeber Stefan Graser ursprünglich aus Mühlhausen stammt und jahrelang die Sing- und Musikschule der Stadt Neumarkt besucht hat.

Das Grasertrio hat sich selbst für einen Auftritt beim Jazzweekend stark gemacht. Etwa 80 Fans wollten sich die Band nicht entgehen lassen. Durch ihre Art der Musik, die mit einem breitem Spektrum an Stilen wie Rock- und Kirchenmusik und Klassik besticht, hat sich die Band schnell Gehör verschafft.

Ausverkauftes Konzert

Bei der Fortsetzung des Jazzweekends am darauffolgenden Abend spielte das Traditional Jazz Studio aus Prag. Die Formation hat sich in Neumarkt bereits durch mehrere Auftritte einen Namen gemacht. Nicht verwunderlich daher, dass auch am Samstagabend der Gewölbekeller ausverkauft war.

Ins Leben gerufen wurde die Band bereits 1959 von Pavel und Ivan Smetacek. Zum internationalen Durchbruch als Jazz-Spitze kam es 1965. Die acht Musiker hatten seitdem Konzerte in ganz Europa, Asien und den USA. Eine Kombination aus böhmischem Musikantentum und Jazzfeeling sowie Elementen aus Swing- und Bluesmusik zeichnete das Spiel der Tschechen aus.

Sie setzen ihre Instrumente Saxofon, Klarinette, Trompete, Posaune, Klavier, Kontrabass und Schlagzeug klangvoll ein und sind nach den vielen Jahren des gemeinsamen Musizierens ein eingespieltes Team.

Musik aus Franken

Zum Abschluss des musikalischen Wochenendes sorgten Jenny Boneja & The Ballroomshakers mit ihrem Rhtyhm’n Blues aus Franken für richtig gute Stimmung. Die Deutsch-Amerikanerin Jenny Boneja, Sängerin und Namensgeberin der Band, sorgte mit ihrer einzigartigen Ausstrahlung und Energie für Begeisterung bei den Jazzfreunden und hat sicherlich einige neue Fans hinzugewonnen.

Neben ihr haben Stefan Scholz am Tenorsaxofon, Peter Pelzner an der Gitarre, Harry Hirschmann am Kontrabass und Jochen Schmid am Schlagzeug für einen gelungenen Abschluss des fünften Jazzweekends in Neumarkt alles gegeben.

Neben den musikalischen Leckerbissen hatte das städtische Veranstaltungsteam von Kulturamt und Musikschule auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. In den Pausen zwischen den Einlagen tauschten sich die Jazzinteressierten eifrig aus.

 

hfer

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