Mittwoch, 21.11.2018

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Hinter den Wänden der Bräustube in Pyrbaum warteten Überraschungen

Gemeinde Pyrbaum feiert das Richtfest für die Bräustuben — Einweihung im Frühjahr 2019 geplant - 01.09.2018 19:45 Uhr

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Richtfest in der Bräustube in Pyrbaum

Mit einem Gläschen Sekt angestoßen worden ist beim Richtfest in der Bräustube in Pyrbaum.


Bürgermeister Guido Belzl führte die Gesellschaft durch den Rohbau. Er zeigte die Schnittstellen zwischen Ruine und Neubau, er zeigte auch den hohen Aufwand, Erhaltenswertes zu stabilisieren und anzupassen.

Ein Zimmerer brachte es auf den Punkt. "So eine Baustelle hatten wir noch nie." Eigentlich sei alles krumm, schief und vom Verfall schon eingeholt gewesen.

Trotzdem haben es alle zusammen geschafft, stellte Architekt Johannes Berschneider aus Pilsach das Projekt ins rechte Licht, aus dem eingangs politisch lange umstrittenen "Denkmal" ein Vorzeigeobjekt entstehen zu lassen. "Nicht alles, aber vieles konnte erhalten und ins Neue integriert werden."

Erstklassige Handwerker

Die Nahtstellen zwischen historisch erhaltenswert und technisch auf dem neuesten Stand wirken jetzt schon beeindruckend und lassen Techniken erkennen, die heutzutage längst vergessen sind.

Umso wichtiger waren erstklassige Handwerksbetriebe aus der Region, die dieser Aufgabe gewachsen waren. "Da kannst auch nicht jeden hinschicken, der gerade Zeit hat", sagte Berschneider

Beim Richtfest für die Bräustuben in Pyrbaum zeigten sich die Beteiligten, allen voran Bürgermeister Guido Belzl und Architekt Johannes Berschneider, äußerst zufrieden. © Foto: Helmut Sturm


Im Saal des ersten Obergeschoss entsteht eine Fensterfront über die ganze Länge der Nordseite, "die hervorragend geeignet ist, den Horizont der Tagenden zu erweitern".

Bisher antwortete Architekt Berschneider stets gleichlautend auf die immer wiederkehrende Frage nach dem Fertigstellungszeitpunkt: Ende des Jahres. Beim Richtfest konkretisierte er den Zeitpunkt der Einweihungsfeier auf das erste Halbjahr 2019.

Die eigentlich unwesentlichen zeitlichen Verschiebungen ergaben sich aus Überraschungen und Herausforderungen hinter Wänden oder zwischen den Decken, die erst einmal fachmännisch bewertet und ins Geplante integriert werden mussten.

Die Kosten stiegen moderat von geschätzten 2,7 auf drei Millionen Euro durch die zwischenzeitlich gestiegenen Preise auf dem voll ausgelasteten Bau-Markt.

  

HELMUT STURM

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