Samstag, 17.11.2018

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Lokalmatador kam bei Jurasteig Ultratrail unter die Top 10

Der Dietfurter Richard Kirschner brauchte für den Nonstop-Powerlauf gut 28 Stunden - 10.04.2018 12:04 Uhr

Endlich sitzen: Richard Kirschner hat sich nach dem 170 Kilometer langen Ultralauf erst mal eine Halbe aufgemacht – ist ja schließlich isotonisch. © Foto: Börner


Als Richard Kirschner am Freitagmorgen um 9 Uhr an den Start ging, versuchte er, den Kopf frei zu bekommen. Gar nicht so leicht, wenn man von Fotografen, Fernsehkamera und fragenstellenden Journalisten umringt wird. Wenigstens konnte er so für einen Moment die Probleme mit dem Rücken und dem Schienbein ausblenden.

Knapp 170 Kilometer Dauerlauf

Nachdem der Startschuss in Dietfurt gefallen und Kirschner nach den ersten Kilometer warmgelaufen war, lösten sich die Schmerzen auf. Vor ihm lagen noch knapp 170 Kilometer Dauerlauf und zusammengerechnet 5400 Höhenmeter.

Tagsüber war es kein Problem, sich auf dem Rundwanderweg "Jurasteig" zurechtzufinden. Doch mit Anbruch der Dunkelheit änderte sich das schnell, also schloss sich Kirschner mit weiteren Läufern zusammen und durchpflügte die Nacht.

Seine Zeit stoppte nach 28 Stunden und 35 Minuten, was Platz zehn von 43 bedeutete. "Wir sind sowas von stolz! Herzlichen Glückwunsch! Respekt für diese Hammer-Leistung!", feierten ihn Vertreter der Gemeinde Dietfurt.

Hauptlauf über 239 Kilometer

Für 30 weitere, hartgesottene Ultraläufer war der Junut in Kastl noch nicht beendet. Sie komplettierten die Runde bis nach Dietfurt – und damit auch den 239 Kilometer langen "Hauptlauf".

Tobias Krumm aus Bergisch Gladbach sicherte sich mit einer irrwitzigen Zeit von 29 Stunden und 34 Minuten den Gesamtsieg. Erst fünf Stunden später (36:36) folgte der Zweitplatzierte. 

ph

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