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Samstag, 22.09.2018

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Mobile WC-Anlage für Pyrbaumer Schlossgraben

Gegen stationäres Häuschen sprachen Kosten und Denkmalschutz - 16.05.2018 10:59 Uhr

Für Veranstaltungen im sanierten Pyrbaumer Schlossgraben suchte der Marktrat bis zuletzt eine "sanitäre" Lösung. © Fellner Wolfgang


Mit großer Erleichterung nahmen das etliche Räte zur Kenntnis, denn vorher stand eine stationäre Lösung im Raum, die rund 81.500 Euro gekostet hätte und nicht einmal vandalismussicher gewesen wäre. Das hätte die Kosten weiter in die Höhe getrieben, sagte Bürgermeister Belzl.

Gebraucht wird die Toilettenanlage bei Veranstaltungen im Burggraben. Dort sei aus denkmalpflegerischer Sicht aber kein Platz. Also sollte, so hatte es der Bauausschuss mit 8:3 Stimmen entschieden, am Oberhembacher Weg eine stationäre Bedürfnisanstalt gebaut werden.

Nicht nur die Kosten des Baues, auch die Folgekosten sowie Pflege und Reinigung trieben Bürgermeister und Verwaltung um. Zumal im neuen Rathaus in den Bräustuben, ebenfalls gleich ums Eck, schon eine öffentliche WC-Anlage eingerichtet wird.

Also hatte die Verwaltung den Bleistift gespitzt und alles noch einmal durchgeplant mit dem Ergebnis, dass ein mobiler WC-Container oder Wagen kostengünstiger sei. Der könnte gemietet, geleast oder gekauft werden und dann nicht nur bei Veranstaltungen im Burggraben genutzt werden, sondern von allen Vereinen der Gemeinde.

Wie genau das geregelt werden soll, darüber soll später entschieden werden. Klar aber ist: Der Rat entschied sich für die mobile Variante – für die auch Räte stimmten, die im Bauausschuss noch für die stationäre Lösung waren, sich aber vom Vorteil einer mobilen Variante nun überzeugen ließen.

Viele Jahre des Wartens

Vier Grundstücke, ein Wendehammer: Der Dürrenhembacher Weg soll nach vielen Jahren des Wartens endlich vollendet werden. Eine erneute naturschutzfachliche Prüfung ging positiv aus, der Grund, der im Vogelschutzgebiet liegt, darf nun doch beplant und bebaut werden. Vier Grundstücke sind das, aus dem Areal ist noch ein Wendehammer herausgerechnet worden, der die Straße zum Wald hin abschließen wird. Die Anwohner übernehmen die Erschließungskosten. Nach kontroverser Diskussion stimmte der Rat dem Vorhaben gegen eine Stimme zu.

Auf Eis liegt nach wie vor das Vorhaben Klosterbauer-Areal und Dorfstadel in Seligenporten, sagte Bürgermeister Guido Belzl. Trotzdem wolle er es ansprechen. Denn: Nach wie vor sei unklar, wie es mit dem Schulentwicklungskonzept ausgehe, und solange das nicht geklärt sei, wolle er nicht über das Klosterbauer-Areal beraten. "Wir können noch nicht einsteigen, wir müssen abwarten, bis das Schulentwicklungskonzept steht." 

Wolfgang Fellner Neumarkter Nachrichten E-Mail

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