Dienstag, 25.09.2018

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Mühlhausener Kirchweih stieg am Ludwigskanal

Vier fröhliche Tage auf dem Festplatz - Minister kam zum Anstich - 07.08.2018 17:49 Uhr

Mit drei starken Hieben hat Bürgermeister Martin Hundsdorfer den ersten Banzen Kirchweihbier angezapft. Da staunte auch Finanzminister Albert Füracker. © Foto: Anton Karg


Ganz Mühlhausen hat seine traditionelle Kirchweih gefeiert. Stolz ist man hier, dass die Familie Atzler vom Mühlhausener Brauhaus und der Landlmetzger, die Familie Pfindel aus Hofen wieder das Festzelt in bewährter Weise bewirtschafteten, die Schaustellerfamilie Hübsch aus Greißelbach den Vergnügungspark betrieben und dass am Sonntag der Oldtimer- und Motorsportclub Mühlhausen (OMCM) das nun schon 29. Oldtimertreffen ausrichteten. 

Neu im Festprogramm war am Donnerstag der Kabarettabend mit Oto Schmelzer, Bernd Händel, Marcelinie & Oskar, Heinz Kaffki und den Oberkrachern (wir haben bereits berichtet). Ansonsten wurde wie die Jahre zuvor die Kirchweih gefeiert. Und dazu gehörte in Mühlhausen auch, dass am Kirchweihfest Gottesdienste in der katholischen Pfarrkirche St. Josef und der evangelischen Martinskirche angeboten wurden.

Das Festzelt war voll

Den Auftakt der weltlichen Kirchweih bildete traditionell am Freitag um 18 Uhr ein Standkonzert mit Freibierausschank im Hof des Mühlhausener Brauhaus der Familie Atzler. Zu den Stammgästen gehören hier Bürgermeister Martin Hundsdorfer, Landrat Willibald Gailler und der Europaabgeordnete Albert Dess, und es kam auch Finanzminister Albert Füracker rechtzeitig um Bieranstoß hinzu.

Der Gemeinderat, viele Bürgermeister aus dem Landkreis, sämtliche Vereine aus der Großgemeinde und auch erste Kirchweihgäste wollten den Auftakt ebenso nicht verpassen. Es folgte der Auszug zum Festplatz an der Weihersdorfer Straße. Im Festzelt angekommen zapfte Bürgermeister Martin Hundsdorfer unverzüglich den ersten Banzen Kirchweihbier an und eröffnete die Kiwa mit dem obligatorischen "O’zapft is". Beim nachfolgenden "Abend der Betriebe, Vereine und Behörden" war das Zelt bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Deininger Blaskapelle spielte zur Unterhaltung der Gäste zünftig auf.

Am Samstag Nachmittag war wiederum Festtreiben mit allen Fahrgeschäften sowie der Seniorennachmittag. Der Bürgermeister zeichnete die ältesten Festbesucher aus, später spielten "D’Rebell’n".

Martin Hundsdorfer und der Seniorenbeauftragte und dritter Bürgermeister Karl-Walter Emmerling überreichten der 95-jährigen Lina Finke aus Mühlhausen und dem 92-jährigen Joseph Behringer aus Wappersdorf je einen Geschenkkorb.

Lina Brunner erhielt ebenfalls einen Geschenkkorb. Aber nicht weil sie zu den ältesten Festbesuchern zählte, sondern weil sie seit über fünf Jahren in der Mühlhausener Nachbarschaftshilfe tätig ist und zum Beispiel alte und gebrechliche Bürgerinnen und Bürger zum Arzt nach Neumarkt fährt oder für sie Einkäufe tätigt.

Lustige Spiele am Schlusstag

Heuer wurde auch wieder ein Kirchweihbaum in Mühlhausen aufgestellt. Den Höhenpunkt am Sonntag bildete neben den Kirchweihgottesdiensten das mittlerweile 29. Oldtimertreffen. Ab 11 Uhr wurde im Zelt das Mittagessen gereicht. Am Nachmittag unterhielt dann die Stadtkapelle Berching mit zünftiger bayerischer Volksmusik. Am Abend wurde schließlich zur großen Verlosung mit attraktiven Preisen ins Festzelt geladen.

Damit war die Kirwa aber noch lange nicht zu Ende: Am gestrigen Montag lockte der Kindernachmittag mit einem Ballonwettbewerb und lustigen Spielen auf das Festgelände am alten Kanal. Am Abend feierten die Mühlhausener dann den Festausklang mit der Oberpfälzer Partyband "Rotzlöffl". 

ANTON KARG

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