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Nach acht Jahren Trainingslager jetzt in der höheren Liga

Ostendorfer Gymnasium verabschiedete 114 Abiturientinnen und Abiturienten — Viele sehr gute Leistungen im Abschlusszeugnis - 30.06.2012 09:50 Uhr

NEUMARKT  - 81 Schülerinnen und 33 Schüler des Ostendorfer Gymnasiums erhielten gestern im Maybach-Museum ihr Abschlusszeugnis.

Die Abiturientinnen und Abiturienten des Ostendorfer Gymnasiums bekamen gestern ihre Zeugnisse überreicht.
Die Abiturientinnen und Abiturienten des Ostendorfer Gymnasiums bekamen gestern ihre Zeugnisse überreicht.
Foto: Fritz Etzold
Die Abiturientinnen und Abiturienten des Ostendorfer Gymnasiums bekamen gestern ihre Zeugnisse überreicht.
Die Abiturientinnen und Abiturienten des Ostendorfer Gymnasiums bekamen gestern ihre Zeugnisse überreicht.
Foto: Fritz Etzold

Schulleiterin Ulrike Severa freute sich sehr, dass dieses Jahr gleich zwei Schüler die Traumnote 1,0 auf ihrem Zeugnis stehen haben. Besonders hob sie die musikalische Begabung einiger Schüler hervor. Neben den Lehrern galt auch den Schülern ein großes Dankeschön, da sie durch ihr Engagement für die Schulgemeinschaft dazu beigetragen haben, das Ostendorfer zu etwas Besonderem zu machen.

König Fußball hatte einen festen Platz in der Abschlussrede von Schulleiterin Severa. So referierte sie kurz über die Geschichte des Schulsports, um auf den Ausspruch „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ zu kommen, der den heutigen Tag ziemlich gut treffe: nach acht Jahren Trainingslager haben die Abiturienten nun ein wichtiges Qualifikationsspiel gewonnen.


Nun müssen sich die Absolventen die Frage stellen, ob sie in der Bundesliga oder in der Regionalliga spielen wollen. Dabei ist sich Severa sicher: „Ostendorfer gehören von Haus aus in die Nationalmannschaft.“

Jetzt stelle sich noch die Frage nach dem Ziel im Leben eines Jeden. Dafür sei Orientierung gefragt, denn die Gesellschaft brauche junge Leute mit Ideen, Selbstvertrauen und Siegeswillen. Sie sollen kreativ und flexibel sein und die richtige Strategie für ihren Lebensweg finden. Rückschläge solle man sich nicht zu nahe nehmen, sondern positiv nach vorne in die Zukunft blicken.

Auch die Frauen unter den Abiturienten, die mit etwa 75 Prozent deutlich in der Mehrzahl sind, sollten sich nicht unterkriegen lassen. So wie die Damennationalmannschaft Erfolge feiere, können auch die Abiturientinnen ihren Platz in den Chefetagen der Arbeitswelt finden.

Die Abiturienten selbst meinten, ihre Schulzeit sei von Arbeit, Mühe und Enttäuschung, aber auch von Erfolg und Freude geprägt gewesen. Vor Jahren sei man noch von Dunkelheit und Unwissenheit umgeben gewesen und der Weg, bei der Abiturientenverabschiedung zu sitzen, sei steinig und schwer gewesen. Dennoch hätten es nun alle hier versammelten Schüler geschafft, ihre Schulzeit erfolgreich zu beenden.

Einen Dank sprachen die Schüler ihren Eltern aus, die sie in jeder Hinsicht unterstützt hätten und auch in Zukunft noch unterstützen würden. Auch galt der Dank für die ganze Mannschaft aus Direktorium, Lehrerschaft und Hausmeister, die trotz schwieriger Verhältnisse Geduld bewiesen hätten. Nun sei die Zeit gekommen, Abschied zu nehmen von der gewohnten Umgebung und auch von den liebgewonnenen Mitschülern, von denen man einige aus den Augen verlieren werde.

Nachdem die Abiturzeugnisse überreicht worden waren, bekamen einige Schüler für ihre besonderen Leistungen einen Buchpreis. Einen Preis für das beste Ergebnis der Schule und des Landkreises erhielt Leon Bungert, den Preis des Oberbürgermeisters

der Stadt Neumarkt erhielt Philipp Hornauer. Für ihre hervorragenden Gesamtleistungen erhielten folgende Schüler ein Buchgeschenk: Franziska Bechtel, Matthias Braun, Julia Burkhardt, Julia Flechsig, Julia Horn, Mara Oldenburg, Tatjana Panknin, Laura Pfeifer, Julia Schütt, Lena Wittmann und Lisa Zehnter. 

beh


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