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Donnerstag, 20.09.2018

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Seubersdorfer Spatenstich ganz ohne Tamtam

Noch im Herbst soll das Richtfest gefeiert werden für Bürgersaal und Bücherei - 01.06.2018 09:51 Uhr

Zum Spaten griffen neben dem Rathauschef der Architekt Thomas Neumann, Hermann Wittl von der Baufirma Wittl, Diplomingenieur Markus Kraus, Haustechniker Josef Frey und Stefan Grabmann vom Ingenieurbüro Lerzer. © Foto: Werner Sturm


Eigentlich ist der Bau des geplanten Kulturzentrums mit zwei markanten Gebäuden in der Ortsmitte von großer Bedeutung für den Ort Seubersdorf. Vor allem auch wenn man bedenkt, wie viel Zeit der Planung und der Diskussion bis zum Spatenstich vergangen sind und dass die kommenden Bauwerke das Ortsbild in der Zukunft nachhaltig prägen werden.

Da nimmt sich der Spatenstich doch eher recht bescheiden aus, böse Zungen könnten gar meinen, er hat schon fast im Verborgenen stattgefunden. Fakt ist auf jeden Fall: Außer Bürgermeister Eduard Meier war kein weiteres Gemeinderatsmitglied anwesend, geschweige denn Vertreter anderer Behörden oder Seubersdorfer Bürgerinnen und Bürger.

Zum Spaten griffen neben dem Rathauschef der planende Architekt Thomas Neumann aus München, Hermann Wittl von der gleichnamigen Baufirma aus Beratzhausen, Diplomingenieur Markus Kraus vom Büro Knychalla aus Neumarkt, Josef Frey von der Firma Haustechnik Frey-Donabauer-Wich aus Gaimersheim und Stefan Grabmann vom Ingenieurbüro Lerzer aus Neumarkt.

Auf dem Rathausvorplatz standen einstmals die Gastwirtschaft Seubersdorfer Hof und ein blaues Wohnhaus. Ende November 2019 sollen dort die zwei neuen Gebäude eingeweiht werden, die zusammen mit der Gestaltung der Außenanlagen über fünf Millionen Euro kosten. Die Investition wird mit Zuschüssen aus dem Städtebauförderprogramm von der Regierung unterstützt.

Der Bürgersaal sieht im Erdgeschoss ein 56 Quadratmeter großes Foyer vor. Der Saal selbst umfasst 160 Quadratmeter, die Bühne 25 Quadratmeter und die Teeküche 20 Quadratmeter. Im Untergeschoss sollen Garderoben, Sanitärräume, Archiv und Haustechnik untergebracht werden. Die Barrierefreiheit ist durch einen Aufzug gegeben.

Das separat stehende, zweigeschossige Bibliotheksgebäude beinhaltet die Bücherei. Im darunter liegenden Geschoss zur Regensburger Straße hin sind zwei Vereinsräume und Sanitärräume vorgesehen. Beide Nutzungsbereiche sind von außen barrierefrei zu erreichen.

Es sind 69 Parkplätze geplant: Neun markierte Stellplätze entlang der Regensburger Straße, acht temporär nutzbare Längsparkplätze in der Bushaltebucht, 22 temporär nutzbare Stellplätze auf dem neuen Rathausplatz, zehn Stellplätze auf dem bestehenden Rathausplatz sowie 20 Stellplätze im Zugangsbereich der Schule.

Geschäftsleiter Fuchsgruber wies abschließend darauf hin, dass mit dem Beginn der Bauarbeiten die Schulstraße einseitig gesperrt wird. Sie darf nur mehr von Schulbussen befahren werden. Autofahrer müssen auf die Kirchstraße oder die Dorfstraße ausweichen. 

WERNER STURM

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