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Samstag, 22.09.2018

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Sport- und Kulturzentrum soll auch nach außen glänzen

Berger Gemeinderat beschloss Gestaltung der Außenanlagen - 30.07.2018 12:57 Uhr

Noch herrscht im Außenbereich des Sport- und Kulturzentrums mit Schwimm- und Turnhalle ein ziemliches Durcheinander. Nach Beendigung aller Arbeiten soll hier ein attraktives, ansehnliches „Vorzeigestück“ für Berg stehen. © Foto: Helmut Fügl


Nicht allein nur "viel Grün" einschließlich eines großen Baumbestandes, auch die Gestaltung von Parkplätzen sowie der angrenzenden Freiflächen soll nach den Vorschlägen des Architektur-Planungsbüro "asp" aus Stuttgart angelegt werden. Von dort kam Architekt Dimitrios Kogios mit seinem Kollegen Tamer Nasifoglu, um den Räten ihr Konzept zu präsentieren.

Dimitrios Kogios: "Die letztmals empfohlenen Ideen wurden berücksichtigt. Mit eingearbeitet sind genügend Park- und Umkehrmöglichkeiten, welche für den Schulbusverkehr, für Eltern mit den Pennälern, aber auch für Besucher der Sportanlagen erforderlich sind. Die Sicherheit für den Publikumsverkehr hatte und hat für uns oberste Priorität".

Sicherheit für Fußgänger

Besonders wichtig – im "unteren Bereich" der Schulstraße mit Möglichkeiten zu An- und Abfahrten für Omnibusse wie für Besucher des Sport-Kulturzentrums – seien zwei Fußgängerüberwege (Zebrastreifen), die zur Verkehrsberuhigung und Sicherheit beitragen.

Als besonders wichtig stufte der Fachmann die Gestaltung des großen Eingangsbereiches am Kultur- und Sportzentrum ein. Dieses Bild sei ein zusätzlicher Faktor für Meinungsbildung und Beurteilung. In diesem Bereichen soll daher vorwiegend das Material "Corten-Stahl" mit einbezogen werden, damit sich dieses mit den Farbtönen des Gebäudeareals identifiziert. Gleicher "Stoff" sei auch bei den Überdachungen der Eingänge angebracht, ebenso bei der Erstellung von Sitzmöglichkeiten im Bereich von Bushaltestellen und Parkplätzen.

Dazu gab es aus der Runde Bedenken wie "an diesem rostigen rotbraunen Aussehen finde ich keinen Gefallen" oder "spätestens im Zeitraum weniger Jahre hinterlässt dort eben der Rost seine Spuren" und werde die Bodenfläche verunreinigen. Die Befürchtungen wurden von beiden Fachleuten wie auch von der Ratsmehrheit "ausgeräumt". Keine Einwände gab es bei den Kosten: Sämtliche Gestaltungsmaßnahmen, bis auf den Eingangsbereich, werden mit 1, 403 Millionen Euro veranschlagt. Die Kosten für den Eingangsbereich werden auf 70 000 Euro geschätzt, wozu noch rund 56 000 Euro für großräumige Garagen oder "Abstellmöglichkeiten" kommen.

Das Programm "Sportzentrum" ist damit aber noch nicht abgeschlossen, vielmehr schließt sich noch die Sanierung oder "Auffrischung" der Schulsportanlage an. Darin enthalten ist unter anderem der "Allwetterplatz", die 100-Meter-Bahn, Weitsprung- und Kugelstoßanlage und andere "Kleinigkeiten". Dafür wurden rund 740 000 Euro veranschlagt. Diese Gewerke jedoch werden erst nach Beendigung aller anstehenden Arbeiten bei den Außenanlagen von Hallenbad und Turnhalle, dann "Zug um Zug" in Angriff genommen. 

HELMUT FÜGL

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