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Tuning-Szene fährt ihre "Babys" in Dietfurt aus

Mehrere "Go-Go-Girls" posierten für ein Fotoshooting - 25.06.2017 18:46 Uhr

In Dietfurt kümmerten sich zwei professionelle "Car-Washerinnen" um die Autos. © Sturm Helmut


"Wir sind ganz einfach autoverrückte Jungs und das wollen wir auch zeigen", sagt Alexander Stephan, der Initiator der Auto-Tuning-Session in Dietfurt am Europakanal. Dort auf dem BayWa-Gelände konnten sie ihre zurechtgemachten Autos jüngeren oder älteren Datums ausstellen.

"Getunte Autos und ihre Fahrer stehen ständig im öffentlichen Blickfeld und das ausschließlich negativ. Mit unserer Aktion möchten wir zeigen, dass es auch gute Tuner gibt." Bei ihnen ist alles in den Papieren eingetragen. Sie fahren auch keine illegalen Rennen und durchdrehende Reifen bis zum Exodus können wir uns finanziell gar nicht leisten.

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Spaß mit Schaum: Dietfurter Tuning-Treffen sorgt für staunende Blicke

Ausfahrt für ihre "Babys": Am Sonntag traf sich Frankens Tuning-Szene auf einem Privatgelände in Dietfurt. PS, Lack wie geleckt und jede Menge Schaum sorgten für staunende Blicke. Bereits im Vorfeld kündigten die Veranstalter an: "Es sind Go-Go-Girls am Start" - sie wurden für ein Fotoshooting engagiert.


Bisher haben sie sich in ihren Garagen oder Hausgärten getroffen. Wo gibt es diesen Spoiler, dieses Ersatzteil oder wie hast du das Problem mit den extrem kurzen Federwegen gelöst, waren die gängigen Themen. "Ja, unsere Autos müssen auch schön sein, wir schrauben nicht nur gerne an ihnen herum, wir waschen sie auch. Am liebsten mit der Hand und Schwamm, damit die Waschanlage nichts beschädigt."

Professionelle "Car-Washerinnen" mit dabei

Einige der "Schmuckstücke" liegen so tief, dass es unmöglich scheint, mit ihnen auf öffentlichen Straßen zu fahren. Geht auch nicht! Vor Antritt der Fahrt muss ein im Kofferraum eingebauter Kompressor den Wagen um einige Zentimeter anheben. Erst dann geht’s los. Probleme mit dem Rücken sollte man auch nicht haben. "Ein Zentimeter Federweg, mehr geht nicht, sonst ist der Spoiler weg."

Am frühen Nachmittag stöckelten dann zwei junge Damen ins Baywa-Gelände, die auf den ersten Blick nicht zur Tuning-Szene gehörten. Zur Freude der Schrauber und ihrer Freunde entpuppten sich Sarah und Lori als professionelle "Car-Washerinnen". Ihre Arbeitskleidung war dem Wetter angepasst – minimal. Das Arbeitserergebnis interessierte ohnehin niemanden.

"Der Weg ist das Ziel", erklärte ein Tuningfreund die Maßnahme. Auf jeden Fall möchte Alexander Stephan dieses Tunertreffen in Dietfurt wiederholen. Um die fünfzig Autos standen schon am Nachmittag am Kanal. "Tiefergelegt darf nicht weiterhin mit unterbelichtet gleichgesetzt werden!" 

stu, tl

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