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Aus dem Darknet: Nürnberger Zoll stellt Pistole sicher

Ermittlungen zu dem Vorfall brachten weitere Utensilien zum Vorschein - 07.12.2017 11:16 Uhr

Den Zollfahndern aus Nürnberg ging nun eine Glock Pistole aus dem Darknet ins Netz. © Zoll


Wie Ermittlungen ergaben, hatte ein 26-jähriger Büroangestellter aus dem Raum Bad Kissingen die Pistole der Marke Glock bereits Ende 2014 auf einem Marktplatz im Darknet bestellt. Die Verurteilung eines Darknet-Waffenhändlers aus Heidelberg wegen diverser Verstöße gegen das Waffengesetz brachte die Zollfahnder auf die Spur des 26-jährigen Deutschen.

Bei der Durchsuchung seiner Räumlichkeiten in der elterlichen Wohnung wurden neben der Pistole, der Repitierbüchse, dem Karabiner und dazugehöriger Munition noch zwei Wurfsterne, zwei Schlagringe, zwei Butterflymesser, ein Springmesser, zwei Elektroschocker und zwei Nunchaku (Würgehölzer) sichergestellt.

Die kriminaltechnische Untersuchung der Pistole durch das Zollfahndungsamt München ergab, dass jedes wesentliche Teil der Waffe eine andere Waffennummer trägt.

Der Besteller der Waffe besitzt eine Waffenbesitzkarte und zwei legale Waffen, welche auch ordnungsgemäß aufbewahrt wurden. Die weiteren Waffen fanden die Zöllner im Schreibtisch, in einem Sideboard und unter der Couch des 26-Jährigen. Die Ermittlungen dauern noch an.


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