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"Bio erleben" verbindet Genuss, Mode und Kultur

Drei Tage lang war der Hauptmarkt gut besucht - 21.07.2013 13:00 Uhr

Der „Paradiesgarten“, hier können Besucher die Balance suchen und finden – zumindest physisch...

Der „Paradiesgarten“, hier können Besucher die Balance suchen und finden – zumindest physisch... © Stefan Hippel


Die Mischung von „Bio erleben“ ist nach Pluschkes Worten einmalig. „Bio erleben verbindet Genuss und Mode, Landwirtschaft und Kultur, Unterhaltsames und Nachdenkliches, Bio-Stammkunden und Bio-Einsteiger“, so der Umweltreferent vor zahlreichen geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verbänden.

Und schon ging es los zum Rundgang, bei bereits beachtlichen hochsommerlichen Temperaturen. Beim „ebl-Naturkost-Regionalschaufenster“ sagte Anne Haßler, Bio und Regionalität zusammenzubringen sei ein wichtiges Anliegen dieser Firma. Den Menschen in der Region das näherzubringen, was die Bio-Landwirte und Weiterverarbeiter aus der Region produzierten, stehe schon seit der Firmengründung im Jahr 1994 im Mittelpunkt des Bemühens. „Mit vielen unserer Landwirte verbinden uns langjährige Partnerschaften“, erzählte Anne Haßler. Die Kunden sollten die Möglichkeit haben, ins Gespräch zu kommen mit den Menschen, die hinter den Produkten stünden.

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Regionale Spezialitäten und Shows: Auftakt zur Bio erleben

Einkaufen, Genuss, Kultur und nachhaltige Lebensweise - diese vier Aspekte will das Festival Bio erleben auf dem Nürnberger Hauptmarkt verbinden. Bei strahlend schönem Sommerwetter war der erste Tag der Veranstaltung am Freitag bereits gut besucht.


Nächste Station: Naturspross. Als Konzept wird hier genannt, die Nachhaltigkeit und die Umweltfreundlichkeit bei der Produktion und Herstellung von Babyartikeln wie Babykleidung und Babyspielzeug zu verbessern und zu fördern. Die Babyartikel würden alle aus natürlichen Materialien hergestellt. Stefan Pörsch meinte dazu: „Aber wer nun denkt, dass die Babykleidung aus biologischer Herkunft langweilig aussieht, der täuscht sich gewaltig.“ Vielmehr seien viele der Babyartikel und der Babybekleidung top modern und durchgestylt.

"Paradiesgarten" verdeutlicht ökologisches Gleichgewicht

Der Paradiesgarten, eine Kunstaktion von Harald Kienle, ist nicht zu übersehen. Eine begehbare, runde Konstruktion mit einem schablonenhaften Baum steht, umgeben von ebensolchen Insekten, Gräsern und Kleintieren, an zentraler Stelle des Hauptmarktes. Der „Paradiesgarten“ ist beweglich und befindet sich im Ruhezustand im Gleichgewicht. Damit wird das Anliegen dieser Kunstaktion deutlich: Durch den menschlichen Eintritt ist unser ökologisches Gleichgewicht schnell aus der Balance zu bringen.

Wie aber findet der Mensch seinen Platz, wie die Balance? Je näher er an den Baum der Erkenntnis gelangt, desto leichter gelingt es ihm, die Scheibe und damit seine eigene Standfestigkeit in Balance zu bringen. Ebenso kann er die Scheibe ins Gleichgewicht bringen, wenn er mit einem Gegenüber in Kontakt tritt, um gleichsam nach einer Mitte, nach einem Ausgleich zu suchen – probieren Sie es!

Schließlich ging es bei dem kleinen und nicht repräsentativen Rundgang zum Gartenreich Oberrieden. Das Unternehmen bietet eine große Auswahl an biologisch erzeugten Stauden, Duft- und Heilpflanzen, Kräuter, Farne, Gräser und Wasserpflanzen an.

Im Sortiment finden sich viele Stauden-Raritäten und Besonderheiten, eine Vielfalt an Bio-Kräutern, aber auch Neuheiten unterschiedlicher Pflanzengattungen, die vor allem an unser Klima in Franken und der Oberpfalz angepasst sind.

„Bio erleben“ am Hauptmarkt ist noch an diesem Samstag und Sonntag, jeweils von 10 Uhr bis 22 Uhr zu sehen. Infos zu „Bio erleben“ gibt es unter www.bioerleben.nuernberg.de


  

Dieter Wegener (Nürnberger Zeitung)

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