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Blitzer-Woche in Mittelfranken: Mit 109 km/h durch Erlangen

220.000 Fahrzeuge wurden von der Polizei kontrolliert - 28.09.2014 14:43 Uhr

In ganz Bayern wurden während der Blitzer-Woche verstärk Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. © News5 / Fricke


Vom 19. bis einschließlich 25. September wurde auch in Mittelfranken an mehreren hundert Messstellen kontrolliert. So nahm die Polizei annähernd 220.000 Fahrzeuge ins Visier. Dabei gingen den Beamten insgesamt 5431 Verkehrsteilnehmer ins Netz, die zu schnell unterwegs waren. 4331 von ihnen wurden verwarnt, 1070 erhielten eine Anzeige.

Der absolute Spitzenreiter im Bereich des Polizeipräsidiums Mittelfranken war in Erlangen, St. Johann, unterwegs. Statt der erlaubten 50 km/h raste er mit 109 km/h durch die Straßen.

Aufgeteilt in die einzelnen Einsatzabschnitte wurden folgende Verstöße registriert:

Abschnitt Mitte

(Nürnberg, Fürth und Landkreis Fürth)

· Geschwindigkeitsverstöße: 1164
· Verwarnungen: 984
· Anzeigen: 180

Abschnitt West

(alles westlich von Nürnberg und Fürth)

· Geschwindigkeitsverstöße: 1212
· Verwarnungen: 914
· Anzeigen: 298

Abschnitt Ost

(Erlangen und alles östlich von Nürnberg und Fürth)

· Geschwindigkeitsverstöße: 3055
· Verwarnungen: 2433
· Anzeigen: 592

Das Verhälntis von kontrollierten Verkehrsteilnehmern und registrierten Verstößen hielt sich in allen drei Bereichen unterhalb des allgemein üblichen Rahmens. So lag die Beanstandungsquote in Nürnberg, Fürth und dem Landkreis Fürth bei lediglich einem Prozent - in ganz Mittelfranken lag sie bei 2,14 Prozent.

Zusätzlich zu den Geschwindigkeitsmessungen wurden auch Verkehrskontrollen durchgeführt, dabei kam es in ganz Mittelfranken zu 331 Beanstandungen. Neun Fahrer standen beispielsweise unter Einfluss von Alkohol und zwei Fahrer hatten Drogen genommen. Außerdem hatten sich 81 Verkehrsteilnehmer nicht angeschnallt.

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Die Mittelfränkische Polizei zieht nach der Aktionswoche laut eigenen Angaben ein postives Fazit. Sie sieht die Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer untereinander gefördert und auf Unfallgefahren gezielter hingewiesen. Besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer wie Kinder, Fußgänger und Fahrradfahrer seien noch besser geschützt.

Die Ergebnisse der Blitzer-Woche in Oberfranken, Unterfranken und der Oberpflalz finden Sie hier.

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mst

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