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Drogenhandel: Bundespolizist vor Gericht

Der Beamte soll mit seiner Frau Crystal-Speed verkauft haben - 02.07.2012 14:19 Uhr

Das weiße, kristalline Pulver wird meist geschnupft, aber auch als Tablette geschluckt, in Wasser aufgelöst, geraucht oder intravenös gespritzt. Die körperlichen Folgen sind fatal.

Das weiße, kristalline Pulver wird meist geschnupft, aber auch als Tablette geschluckt, in Wasser aufgelöst, geraucht oder intravenös gespritzt. Die körperlichen Folgen sind fatal. © dpa


Wegen Drogenhandels müssen sich ab Dienstag, 3. Juli, ein Bundespolizist und dessen Ehefrau vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten. Dem 37-Jährigen wird vorgeworfen, gemeinsam mit seiner neun Jahre älteren Frau, mindestens seit Februar 2011 mehrere Kilogramm Crystal-Speed aus Tschechien nach Deutschland geschafft und im Großraum Fürth verkauft zu haben.

Dabei soll das Duo mit einem Mann aus Schwabach zusammengearbeitet haben, der den Stoff in Tschechien kaufte und von der 46-Jährigen nach Deutschland bringen ließ. Der Bundespolizist soll an den Kurierfahrten nach Angaben eines Gerichtssprechers nicht beteiligt, aber in das Geschehen eingebunden gewesen sein.

Die Bande flog auf, als die 46-Jährige am 20. Oktober 2011 bei der Rückfahrt aus Tschechien in eine Kontrolle geriet und das Crystal-Speed in ihrem Auto gefunden wurde. Für den Prozess sind zwei Verhandlungstage angesetzt, an denen 15 Zeugen aussagen sollen. 

dapd-bay

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