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Neue "Wasserwelt" am Wöhrder See: Goldbach-Zulauf eröffnet

Freistaat investiert laut Söder insgesamt 16 Millionen Euro - 07.11.2014 16:00 Uhr

Der Bachlauf vom Südufer des Wöhrder Sees in den Goldbach ist am Freitagmittag in Nürnberg geflutet worden. © Horst Linke


Für die Mädchen und Jungen der 4b der Thusneldaschule war das eine wunderbare Unterrichtsstunde. Kaum hatte Bayerns Finanzminister Markus Söder die Schleuse für den neuen Bachlauf geöffnet, strömten die Kinder auch schon mit Holzboten ans Ufer und ließen die kleinen Schiffe zu Wasser.

An mehreren Stellen ist es künftig möglich, ohne große Probleme an den Bachlauf heranzukommen. Große Steinquader bieten sich als Stufen und Sitzmöglichkeiten an. Der Bach wird auf Höhe des Norikusparkplatzes aus dem See ausgeleitet und fließt nach knapp 300 Metern kurz oberhalb des Wöhrder Talübergangs in den verrohrten Goldbach ein.

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Auch die Natur soll nicht zu kurz kommen: Für Fische und Kleinstlebewesen hat das staatliche Wasserwirtschaftsamt zwölf Steinschwellen angelegt, damit sie auf dem Weg vom südlichen Pegnitzarm die 1,5 Meter Höhenunterschied zum Wöhrder See überwinden können. Für Insekten wurden an steileren Teilen der Uferböschung Hochstauden gepflanzt.

Der Freistaat hat für den Bachlauf 800.000 Euro ausgegeben. Weitere 600.000 Euro flossen bereits in die Vorarbeiten für die geplante Bucht am Südufer. Bach und Bucht sind Teil der neuen „Wasserwelt“, die am Wöhrder See entsteht. Der Freistaat investiert hier insgesamt laut Söder 16 Millionen Euro. Hinzu kommen Investitionen der Stadt in Wege und Ergänzungsbauten.

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