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Neues Leben auf Coca-Cola-Areal: Das sind die Pläne

Investor will in Nürnberg Büros und Wohnungen schaffen - 26.09.2016 06:00 Uhr

Trist, hässlich, unbrauchbar: Auf dem alten Coca-Cola-Gelände sollen bald Wohnungen entstehen. © oh


Der Erlanger Investor  Klaus-Jürgen Sontowski plant auf dem 18.400 Quadratmeter großen Areal Gewerbe- und Bürobauten sowie über 220 Wohnungen  - unter anderem in einem Hochhaus mit 18 Etagen.

Das Grundstück liegt diagonal gegenüber der Nürnberger Versicherung und dem Business Tower. Die Bauverwaltung wünscht an dieser Stelle eine "städtebauliche Markanz". Es bleibt zu hoffen, dass dann endlich auch der völlig marode Belag der Ostendstraße an dieser Stelle erneuert wird.

Das Siegermodell des städtebaulichen Ideenwettbewerbs: Den Zuschlag bekam das Architekturbüro RKW Rohde Kellermann Wawrowsky aus Düsseldorf. © oh


Im Jahr 2020 könnten die ersten Mieter und Eigentümer einziehen, falls alles nach Plan läuft. Ein erster städtebaulicher Ideenwettbewerb, an dem sich 13 Architekten-Büros beteiligt hatten, ist nun nämlich abgeschlossen. Die Jury hat einstimmig einen Entwurf aus Düsseldorf  - vom Büro RKW Rohde, Kellermann, Wawrowksy -  mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

RKW plant einen langen Gewerberiegel entlang von Ostendstraße und Ring. Dadurch soll die dahinter liegende Wohnbebauung  weitgehend vor Lärm geschützt sein. Neben dem Hochhaus sind auch Wohnblöcke mit bis zu sechs Etagen vorgesehen. Der Investor schätzt das Vorhaben auf 120 bis 130 Millionen Euro. Eine Tiefgarage mit fast  800 Stellplätzen soll den Verkehr aus der kleinen Siedlung heraushalten. Ein Spielplatz, Grünflächen und Gastronomie könnten für eine angenehme Atmosphäre sorgen. Nach dem Ideenwettbewerb geht es jetzt an die konkrete Bauplanung.

Auch eine Ausweitung zur Pegnitz hin scheint nicht ausgeschlossen. Das Grundstück gehört der evangelischen Kirche, sie hat hier ihr Gemeindehaus und einen Bolzplatz. Erste, allgemeine Gespräche hätten stattgefunden, äußerte Investor Sontowski. 

Hartmut Voigt

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