Sonntag, 18.11.2018

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Rauchsäule über Nürnberg: Dachgeschoss stand in Flammen

Feuerwehr im Großeinsatz - Schadenshöhe und Ursache sind noch unklar - 14.07.2018 19:06 Uhr

Die Flammen schießen aus dem Dachgeschoss des Mehrfamilienhauses. © ToMa/Reitmayer


Schreck für Anwohner in der Nürnberger Wodanstraße: Am frühen Samstagnachmittag fing der Dachstuhl eines vierstöckigen Wohnhauses Feuer, brannte lichterloh. Die Rauchsäule, die über dem Süden der Stadt stand, war kilometerweit sichtbar. 

Die Feuerwehr rückte mit zwei Löschzügen an, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Unter anderem mit zwei Drehleitern kämpften die gut 45 Retter von Außen gegen die Flammen, zwei Trupps griffen über das Treppenhaus des Hauses von Innen an. Man habe das Feuer relativ schnell unter Kontrolle gehabt, sagte ein Sprecher der Nürnberger Feuerwehr - und dennoch dauerte der Einsatz etwa sechs Stunden. Um Glutnester aufspüren zu können, mussten Teile des Daches abgedeckt werden. Dabei kam auch ein Feuerwehrkran zum Einsatz. 

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Großeinsatz: Flammen aus Dachstuhl in Nürnbergs Süden

Schreck für die Anwohner in der Nürnberger Wodanstraße: Am frühen Samstagnachmittag brach ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus aus. Aus dem Dachstuhl loderten Flammen. Die Feuerwehr hatte den Brand zwar relativ schnell unter Kontrolle, der Sachschaden dürfte jedoch hoch sein. Verletzt wurde wohl niemand.


Verletzt wurde niemand, das Dachgeschoss des Wohnhauses war unbewohnt und wurde lediglich als Lagerraum genutzt. Der Schaden aber dürfte immens sein. Durch die Löscharbeiten wurden die darunterliegenden Wohnungen beschädigt, sie sind wegen des Wasserschadens vorerst nicht mehr bewohnbar. Außerdem wurden durch herabfallende Ziegel vier vor dem Haus geparkte Autos beschädigt. 

Die Straßenbahnen rund um die Wodanstraße standen mehrere Stunden still. Konkret ging es dabei um die Linie 8, die nur noch zwischen Erlenstegen und der Schweiggerstraße verkehren konnte.

Die Ursache ist auch am Sonntag noch unklar. Polizeisprecher Rainer Seebauer erklärte, dass die Brandermittler am Montag ihre Arbeit vor Ort aufnehmen werden. Auch die Schadenssumme steht noch nicht fest. Momentan geht die Polizei von etwa 50.000 Euro aus, diese Summe bezieht sich allerdings in erster Linie auf den völlig zerstörten Dachstuhl. Wenn die Wohnungen darunter in Mitleidenschaft gezogen worden sind, wird der Schadenssumme wohl noch steigen.

Dieser Artikel wurde am Sonntag um 11.59 Uhr aktualisiert.

 


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