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Tausende Erzieher demonstrieren in Nürnberg für mehr Lohn

Zeitgleich Aktionen in Köln, Hannover und Dresden - 14.06.2015 14:02 Uhr

In Nürnberg sind am Samstag im Sozial- und Erziehungsdienst Beschäftigte aus Bayern und Baden-Württemberg für mehr Lohn auf die Straße gegangen.

In Nürnberg sind am Samstag im Sozial- und Erziehungsdienst Beschäftigte aus Bayern und Baden-Württemberg für mehr Lohn auf die Straße gegangen. © Eduard Weigert


Der stellvertretende bayerische Verdi-Chef Norbert Flach sprach von einem "starken Signal". Zeitgleich fanden am Samstag Aktionen in Köln, Hannover und Dresden statt. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Gewerkschaft GEW hatten zu den Veranstaltungen aufgerufen. Nach Angaben der Polizei nahmen etwa 3500 Menschen an der Aktion in Nürnberg teil.

Arbeitgeber lehnen Erhöhungen ab

Die Gewerkschaften fordern eine höhere Eingruppierung der rund 240.000 Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst - und damit im Schnitt zehn Prozent mehr Lohn. Die Arbeitgeber lehnten pauschale Erhöhungen bis zuletzt ab.

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Für mehr Lohn: Erzieher demonstrieren in Nürnberg

Durchschnittlich zehn Prozent mehr Lohn: Das fordern die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst, die am Samstagvormittag in Nürnberg auf die Straße gegangen sind. An dem Protestzug unter dem Motto "Flagge zeigen - jetzt erst recht" nahmen laut Polizei 3500 Menschen teil.


Bis zum 22. Juni wollen die beiden Schlichter, Sachsens früherer Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) und Hannovers Ex-Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg (SPD), einen Vorschlag für eine Einigung auf den Tisch legen. Wegen der Friedenspflicht während der Schlichtung ist der Kita-Streik derzeit ausgesetzt.

Bereits im Mai gingen in Nürnberg Tausende Erzieher für eine bessere Bezahlung auf die Straße.

 

dpa/lio

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