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Sonntag, 27.05.2018

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Vandalismus in der Norikusbucht: Wasserspielplatz verwüstet

Stadt spricht von "massiver Gewalteinwirkung" - Polizei ermittelt - 19.10.2017 16:52 Uhr

Dieser frisch angelegte Weg am Wöhrder See wurde völlig verwüstet. © Stadt Nürnberg


Sie rissen 600 frisch verlegte Pflastersteine aus Granit heraus, besprühten Abfalleimer mit Farbe und stahlen ein Starkstromkabel: Bislang unbekannte Täter verwüsteten den noch unfertigen Wasserspielplatz in der Norikusbucht am Wöhrder See. Es muss in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch passiert sein, sagen Verantwortliche von der Stadt Nürnberg - doch weitere Anhaltspunkte, die auf die Vandalen schließen lassen, gebe es derzeit nicht.

Die Täter überwanden erst hohe Bauzäune, die das Areal am Südufer noch eingrenzen. Neben den Granitsteinen, die sie überall auf dem Gelände verteilten, beschädigten sie auch eine Mauer. "Durch massive Gewalteinwirkung", wie die Stadt mitteilt. Die genaue Schadenshöhe aber sei noch unklar.

Projekt kostet über drei Millionen Euro

Sowohl der Servicebetrieb Öffentlicher Raum (Sör) als auch die betroffene Baufirma haben Anzeige erstattet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Wasserspielplatz soll ein Aushängeschild am Südufer des Wöhrder Sees werden. Über drei Millionen Euro investiert die Stadt in die Neugestaltung der Anlage. "Es geht um die Naherholung in der Stadt", sagt Nürnbergs Bürgermeister Christian Vogel, das Projekt sei "etwas Besonderes". Neben einem Bewegungs- und Fitnessparcours werden dort Geräte zum Trainieren auf einem nagelneuen Tartanbelag entstehen. Kleine Kanäle sowie eine große Sandfläche für Kinder komplettieren das Vorzeigeprojekt.

Bilderstrecke zum Thema

Gigantischer Spielplatz: So soll die Norikusbucht bald aussehen

Weiter geht’s: Die Neugestaltung rund um den Wöhrder See erreicht die nächste Stufe. Bürger­meister Christian Vogel und Sör-Pro­jektleiter Bernd Nitschke stellten die kommenden Maßnahmen für das Südufer vor. Hier sehen sie die Visualisierungen dessen, was geplant ist.


 

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