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Verlagerung der TechFak: Neue Kritik aus Erlangen

Forderung nach Expertengremium - Argumente gegen Nürnberg als Standort - 21.02.2017 06:00 Uhr

Für die Ausbaupläne der TechFak in Nürnberg gibt es weiteren Gegenwind - dieses Mal aus Erlangen. Das Pendeln sei für die Studenten etwa nicht zumutbar. © Harald Sippel


In einem Brief an Innenminister Joachim Herrmann, Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik und FAU-Rektor Joachim Hornegger wird die Einsetzung eines neutralen Expertengremiums gefordert, das die Weiterentwicklung der Technischen Fakultät in Erlangen und der Technischen Hochschule in Nürnberg aufzeigen soll. Verfasst hat den Brief der Erlanger Jochen Pfeffer, Vorsitzender der Mittelstandsunion Mittelfranken und Prokurist der Firma Cerbomed. Weitere Unterzeichner sind u. a. Siegfried Beck, Kreishandwerksmeister, Unternehmensberater Hans-Ulrich Erne und Mitglieder der Wirtschaftsjunioren.

In dem Brief geht es vor allem darum, Argumente zu finden, warum die Technische Fakultät keine neuen Standort in Nürnberg gründen sollte. "Die Flächen sind in Erlangen vorhanden", schreibt Pfeffer. Er verweist dabei auf die Areale entlang der Kurt-Schumacher-Straße, auf die Möglichkeit, neue, mehrgeschossige Bauten auf dem Südgelände zu bauen, und auf frei werdende Flächen entlang der Werner-von-Siemens-Straße. "Für viele Studenten ist ein Pendeln zwischen Standorten in unterschiedlichen Städten eine Zumutung und schlichtweg ein Ding der Unmöglichkeit", heißt es in dem Brief weiter. Die Aufteilung der Technischen Fakultät sei ein strategischer Fehler, denn Exzellenz-Universitäten würden davon leben, in sich vernetzt zu sein und räumlich eine optimierte fachübergreifende Kooperation für Forschung und Lehre zu gewährleisten.

Derzeit ist die Technische Fakultät der FAU in Erlangen auf 28 Standorte verteilt. Das Konzept, den anwendungsbezogenen Teil der TechFak nach Nürnberg zu verlagern, damit er dort expandieren kann, geht auf Erlanger Professoren zurück und wurde der FAU nicht übergestülpt.

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fis

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