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Vom ewigen Kampf zwischen Arm und Reich

Das Musical-Netzwerk Nürnberg bereitet die Winterproduktion „Der Kaiser und die Gauklerin“ vor - 29.07.2016 02:14 Uhr


In der neuen Winterproduktion „Der Kaiser und die Gauklerin“ des Musical-Netzwerks Nürnberg stellt Gitti Rüsing die unglückliche, von Eifersucht zerfressene Kaiserin dar (linkes Bild). Andrea Lipka (rechts) stellte ihre „Glückserei“ für eine musikalisch-kulinarische Vorschau zur Verfügung. © Fotos: Hans von Draminski


Das Buch zu „Der Kaiser und die Gauklerin“ wurde von Werner Müller geschrieben, der wie schon bei der Vorgängerproduktion „Norika“ auch Regie führt. Die Musik komponiert Andreas Rüsing.

In Andrea Lipkas „Glückserei“ in Lauf gab es vor kurzem eine vielversprechende Vorschau mit ein paar bereits weitgehend fertiggestellten Szenen aus Müllers farbstarkem Musical. Die Rolle der (zu Recht) eifersüchtigen Kaisersgattin füllt Gitti Rüsing mit einer wohl balancierten Mischung aus gleißend grellem Zorn und stiller Resignation.

Zentrale Funktion hat der Gaukler Johannes, dem der Berliner Musicalprofi Thomas Hartkopf ganz viel Kontur verleiht: Ein Mann, der aus dem Korsett seines Standes auszubrechen versucht und den Mächtigen mit elegantem Zynismus einen klar zeichnenden Spiegel vorhält.

Damit wird der „Underdog“ zum natürlichen Widerpart des ebenso machthungrigen wie skrupellosen Mönchs Bertram, den Christoph Ackermann facettenreich verkörpert: Das Böse hat ein Gesicht. Premiere hat „Der Kaiser und die Gauklerin“ am Samstag, 26. November, 19.30 Uhr, im Heilig-Geist-Saal.

www.kaiser-gauklerin.de 

hvd

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