Donnerstag, 17.01.2019

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OEZ-Amoklauf: Sechs Jahre Haft für Betreiber von Darknet-Plattform

18-Jähriger erschoss neun Menschen und sich selbst  - 19.12.2018 12:03 Uhr

Die auf Cyberkriminalität spezialisierte Staatsanwaltschaft Mannheim hatte eine Gesamtstrafe von neun Jahren und fünf Monaten gefordert. Die beiden Verteidiger des Angeklagten hatten auf eine konkrete Forderung zum Strafmaß verzichtet.

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Schüsse in Münchner Einkaufszentrum: Zehn Menschen tot

Mindestens eine Person eröffnet in einem Münchner Einkaufszentrum am Freitag um etwa 17.52 Uhr das Feuer auf Passanten. Er tötet neun Menschen. Die Sicherheitsbehörden gehen bis in die Nacht auf Samstag von einer "akuten Terrorlage" aus und durchkämmen den Gebäudekomplex und die Stadt. In der Nacht gibt der Polizeipräsident Entwarnung. Der Täter beging die Tat nach bisherigen Erkenntnissen alleine. Der 18-Jährige wurde später tot aufgefunden.


Im Juli 2016 hatte ein 18-Jähriger am und im Münchner Olympia-Einkaufszentrum neun Menschen und sich selbst erschossen. Pistole und Munition hatte sich der 18-Jährige über das Darknet besorgt, einen verborgenen Bereich des Internets.

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Nach dem Amoklauf: München gedenkt der Opfer

Blumen und Kerzen liegen in der Nähe des Olympia-Einkaufszentrums OEZ in München, einen Tag nach einer Schießerei mit Toten und Verletzten. Die Menschen versuchen das Geschehene zu begreifen. Zahlreiche Menschen trauern gemeinsam in der bayerischen Landeshauptstadt.


Den eigentlichen Waffenhändler im Fall des Münchner Amoklaufs hatte das Landgericht München I im Januar 2018 zu sieben Jahren Haft verurteilt. Der Mann hatte Pistole und Munition an den jugendlichen Täter verkauft. 

dpa

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