Mittwoch, 16.01.2019

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Bunte Wagen, volle Straßen: Allersberger Faschingszug zog an

Die Gruppen aus Allersberg und Umgebung ließen sich viel einfallen - 02.03.2014 19:47 Uhr

Volle Straßen, bunte Wagen: Rund 25000 Schaulustige säumten die Straßen beim Allersberger Faschingszug am Sonntag. Für so manches der originellen Gefährte war der Torturm eine echte Herausforderung und nur mit eingeklappter Dekoration zu passieren. © Giurdanella


Feen, Hexen und Zwerge; Giraffen, Elche und Löwenkinder; Schornsteinfeger und so manches freche Früchtchen – schon die Zuschauer des gestrigen Spektakels konnten sich sehen lassen.

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Allersberger Fasching: Bunte Wagen, originelle Kostüme

Rund 80 Wagen und Fußgruppen, und 25.0000 Schaulustige, die ihnen zujubeln. Der Allersberger Faschingszug erwies sich einmal mehr als Magnet für kleine und große Narren.


Die Wagen dann natürlich erst recht. Die Narren aus Allersberg sowie der nahen und weiteren Umgebung hatten sich allerhand einfallen lassen. So tauchte die Rothseejugend samt Hai, Meerjungfrau und U-Boot ab in die Unterwasserwelt. Der RCV feierte im Dschungel, die Faschingsfreunde aus Thalmässing in Afrika, der Faschingsverein Meckenhausen in der Steinzeit. Und die KG Ellingen blickte über den großen Teich zur NSA, denn „Narren suchen Aufklärung“. Außerdem mit dabei waren Affenbande, Hippies, Schmetterlinge und Gardemädchen. Und zu allem ließen die Pumpernickel ihre Peitschen knallen. Angeführt wurde der Zug von den kleinen und großen Allersberger Flecklashexen und der nach eigener Aussage „weltgrößten Hexenkapelle“.

Schon vor 13 Uhr hatten sich die ersten Schaulustigen auf dem Marktplatz den besten Platz gesichert. Sie mussten dann aber noch über eine Stunde warten, ehe sich die ersten Wagen und Fußgruppen von der Badstraße kommend durch das enge Torturm-Tor schlängelten.

Als Lohn gab es dann aber nicht nur etwas für Auge und Ohr, sondern auch für Mützen und Beutel. Hier landeten vor allem Popcorn, Bonbons und Gummibärchen. So mancher Zugteilnehmer verteilte aber auch Rosen oder Narzissen. Und der Freundeskreis Saint Céré schenkte sogar Wein aus.

Auch die Polizei war am Ende der Veranstaltung zufrieden. „Keine besonderen Vorkommnisse“ vermeldete Dienststellenleiter Otto Hamperl auf Nachfrage.
  

Von BEATE WINDISCH

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