Montag, 19.11.2018

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Ein Auftakt nach Maß der Allersberger Narren

Viereinhalb Stunden Ordenskommers: Mit Marathon-Neujahrsempfang geht es in die Session 2017 - 08.01.2017 17:11 Uhr

Für Gänsehaut sorgten zum Abschluss der Show die Spotlights der Gredonia mit ihrem „Tanz der Vampire“. © Fotos: Josef Sturm


Zum zweiten Mal hatte das Komitee alle Till- und Ehrenmützenträger zu einem Empfang eingeladen, bei dem der Gedankenaustausch und die Pflege der Freundschaft im Fokus stand, ehe pünktlich um 16.11 Uhr im proppenvollen Kolpingsaal der Startschuss zur fröhlichen Gaudi gegeben wurde.

Eine große und stark verjüngte Mannschaft präsentierten Präsident Alexander Böck und Vorsitzender Bastian Schöll auf der Bühne. In ausgezeichneter Feierlaune zeigten sich nicht nur die Führungskräfte, sondern das gesamte Komitee mit Flecklas- und Minihexen und der Funke sprang auch aufs Publikum über. Nonstop über viereinhalb Stunden prasselte eine bunte Show gespickt mit Akrobatik, perfekten Tanzdarbietungen und Büttenreden auf die Gäste hernieder. Akteure aus ganz Franken präsentierten ihr Können.

Die jüngsten Allersberger Fastnachter, die Minihexen, eröffneten die Bühnenshow mit ihrem Tanz. Eine Augenweide war der folgende Marschtanz der Juniorengarde des RCV und für königlichen Glanz sorgten die zahlreichen Prinzenpaare aus der Metropolregion, die Alexander Böck willkommen heißen konnte. Nicht nur sie, sondern alle Akteure wurden von ihm, Vorsitzenden Bastian Schöll und Pagin Romina Lehner mit dem Sessionsorden dekoriert, der heuer dem Jubiläum „30 Jahre Verleihung des Allersberger Bechers“ gewidmet ist.

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Ordenskommers Allersberg: Von Hexen und Vampiren

Im wahrsten Sinne des Wortes mit Pauken und Trompeten wurde die närrische Faschingssession 2017 beim Ordenskommers des Allersberger Faschingskomitees eingeläutet. Mit einem bunten Programm feierten die Faschingsfreunde aus ganz Franken den Auftakt in die heiße Phase in der "Guten Stube der fränkischen Fastnacht".


Mit akrobatischen Hebefiguren begeisterte das Juniorentanzpaar der Eibanesen, über und unters Meer entführte der Schautanz der Schwabanesen und einen Piratentanz entbot die Schautanzgruppe des Faschingsvereins Meckenhausen. Mit einem Sekretärinnen-Casting wartete der KC Herzogenaurach auf, die Schwanenritter zeigten eine Lichtshow und mit Grazie und Anmut wirbelten das Tanzmariechen der Buchnesia, Annika Steffel, und die Tänzer der KG Spalt bei ihrem Medley über die Bühne, während die 20 Mädels zählende Luftflottengarde ihren Marschtanz zeigten.

Ordensverleihungen standen natürlich besonders im Mittelpunkt. Mit dem begehrten Metall, dem Sessionsorden 2017 des Faschingskomitees, wurden nicht nur Becher- und Tillträger, sondern auch Förderer und Gönner, die Gesellschaften und die Vertreter aus Politik und Geistlichkeit geehrt. Neu in den erlauchten Kreis der Till- und Ehrenmützenträger sind Udo Wehrmann und Wolfgang Hofbeck. Zu Ehren aller Ausgezeichneten tanzten anschließend die Original Allersberger Flecklashexen.

Dass sein größter Traum, einmal der größte Büttenstar zu sein, wahr wird, das stellte der kleine Tobias Holubeck von den Steiner Schlossgeistern mit seiner gelungenen Bütt eindrucksvoll unter Beweis. Unterhaltsames zu berichten wusste auch Nina Chocholaty aus Markt Bibart als „Drama-Queen“ von ihren Bewerbungen um den Titel als Bier-, Spargel oder „Heulsuse auf dem Meerrettichthron“ und nach einigen Technikschwierigkeiten konnte schließlich das Tanzpaar der FG Illesheim auch ihren Tanz „Gefühle“ zeigen. ehe es etwas gruselig wurde bei der getanzten „Nightmare“ des Männerballetts von Feucht Fröhlich. Das Finale mit Konfettiregen läuteten schließlich die Spotlights der Gredonia mit ihrem „Tanz der Vampire“ ein.

  

JOSEF STURM E-Mail

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