Samstag, 17.11.2018

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Ganz und gar venezianisch

Rother Fest war ein riesiger Erfolg — Rede-Duell in der Gondel - 08.05.2013

Unter Leitung von Carmen Borgini Wolfrum tanzte die Tarantella-Gruppe Schwabach. Das Publikum im Saal klatschte im temperamentvollen Rhythmus mit. © oh


Die „Einstimmung auf das „Venezianische Fest“ in Roth begann mit einer Begrüßung des Bürgermeisters Radolfo Casanobile, wie er bei der Società V.i.R als Schirmherr und Ehrenmitglied genannt wird, und wurde von Trommelrhythmen der VHS-Gruppe um Maamun Kamran begleitet. Karnevalisten aus Schwabach, Nürnberg und aus Württemberg boten ein farbenfrohes Bild an der Piazza und sie posierten gerne für die zahlreichen Fotografen.

Am Abend wurden die Gäste mit Prosecco am Markgrafenbrunnen empfangen. Elegant gekleidete Damen und Herren ergaben mit den Karnevalisten ein „menschliches Stillleben“, das an das Foyer eines Theaters oder Opernhauses erinnerte. Der Schwanensaal bildete ein venezianisches Gesamtkunstwerk wozu natürlich auch die Besucher gehörten. Beeindruckende Patchworkarbeiten mit venezianischen Motiven im Wert von 6000 Euro, die in monatelanger akribischer Arbeit mit viel Liebe durch die Modern Art Quilters unter Leitung von Angela Alokones und ihrer Schwester Petra Schwendner hergestellt wurden, hingen an der Balustrade des Saales. Linkerhand belebten Venedig-Aquarelle von Susanne Klemm die Szene. Venedig-Fotos von Gunda und Ariberto Wittmann zierten den Eingang.

Venezianische Impressionen nannte Carina Duman ihre Fotografien an Harry’s Bar. Helga Schreebs Motive aus „Orange in Roth“ passten exakt zum Motto des Festes. Eva Haberkerns „Rote Dame mit Maske“ zog alle Blicke auf sich. Venedig-Drucke sowie die Grafiken von V.i.R-Mitglied Eva-Maria Söhn „Roth an der Venetianerstraße“ gaben dem DJ-Corner einen besonderen Rahmen. Masken der Firma Schlenk, speziell für diesen Abend hergestellt, ergänzten das Gesamtbild am Eingang. „Maske mit Goldpoesie“ war ein ausdrucksvolles Einzelkunstwerk von Edith Pichl. Eva-Maria Söhn und ihr Mann Michael entwarfen Rollups mit Goldoni-Figuren, die wunderbar ins Bild passten.

Besonderes Plakat

Die Firma Lux entwarf ein besonderes Plakat. Die geschmackvolle Tisch-Deko mit roten Gerbera und Olivenzweigen wurde von Blumen-Basso gesponsert. Ganz viele Hände und Köpfe trugen also zum Gelingen des Festes bei. Im Zeichen des „Venezianischen Festes“ wurde sogar auch bei Buchhandlung Genniges ein venezianisches Fenster eingerichtet.

Das italienische Menü-Buffet wurde von Familie Santella vom Ristorante Al Castello kreiert und kredenzt. An 22 Tischen saßen rund 130 Gäste, die sich auf das abwechslungsreiche Programm des Festes freuten. Die kleinen und großen Schüler der Ballettschule Volland tanzten die Ouvertüre zur Musik von „Rondo Veneziano“ con leggerezza.

Das Gründungsteam der Società V.i.R er-zählte über Inhalt und Ziele der Gesellschaft, alle Künstler wurden benannt . Den Sponsoren, ohne deren Geld- und Material-Spenden dieses Fest nicht hätte stattfinden können, wurde speziell gedankt durch Federico Volkert, aber auch durch Bürgermeister Edelhäußer, der auch Gäste der an der Venetianerstraße gelegenen Städte von Augsburg bis Nürnberg, willkommen hieß. Projektleiterin Eva-Maria Söhn bezeichnete das ganze Fest als ein Gesamtkunstwerk und Carina Duman-Geiß sprach darüber was Venedig für sie bedeutet hinsichtlich Kunst, Kultur, Wissenschaft, Musik und Literatur.

Der bekannte Musiker Eddi Mautone aus Nürnberg wechselte in seinem abendlichen Musikvortrag zwischen Tafelmusik und italienischen Sommerhits. Der talentierte Jungpianist und Musikwettbewerbspreisträger Wassili Zampouridis ließ das Glöckchen „La Campanella“ von Franz Liszt am Flügel erklingen.

In einem unterhaltsamen Rede-Duell fuhren Radolfo Casanobile und Giuseppe Santagati mit der Gondel auf dem Canale Grande durch Venedig. Der Gondoliere Santagati er-zählte viel über die Geschichte Venedigs. Unter Leitung von Carmen Borgini Wolfrum tanzte die Tarantella-Gruppe Schwabach, drei fröhliche Tarantellas, die das Publikum im Saal im temperamentvollen Rhythmus mitklatschen ließen.

Venezianische Impressionen folgten in einem Kurzfilm, der stimmungsvolle, durch die V.i.R-Mitglieder Gunda und Ariberto Wittmann ausgewählte, Venedig-Motive zeigte und das Fernweh weckte. 

rhv

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