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Übers Internet ermittelt: Bilder als Zeugnisse des Glaubens im Alltag

Ausstellung mit dem Titel „picture it“ im Thalmässinger Bunker eröffnet — Exponate wurden über einen Online-Fotowettbewerb ermittelt - 08.05.2012

„Picture it“ nennt sich eine Ausstellung im Bunker, in der Bilder zu sehen sind, deren Motive sich dem Thema „Glauben“ widmen.

„Picture it“ nennt sich eine Ausstellung im Bunker, in der Bilder zu sehen sind, deren Motive sich dem Thema „Glauben“ widmen. © oh


Wie können wir Gott spüren, was bedeutet er für uns oder wo können wir ihn finden? Mit diesen Fragen leitete Pfarrer Jürgen Konert in den Jugendgottesdienst ein. Man soll sich keine Bilder machen neben Gott - sagt uns eines der Zehn Gebote. Gott sei nicht so klein, dass man ihn in einen Rahmen pressen könnte. Doch letztlich seien es Bilder, die Gott dem Menschen nahebringen. Bilder wie der brennende Dornenbusch oder das gespaltene Meer durch das Gott sein Volk auf den rechten Weg führt.

Mitglieder des BDKJ stellten im Gottesdienst die Frage: Was ist Gott für mich? Tenor: Je nach Lebenssituation kann Gott in den vielfältigsten Bildern gezeichnet werden.

Aus diesem Gedanken heraus, wurden Jugendliche durch eine Internet-Aktion der Katholischen Jugendstelle in Schwabach zusammen mit dem BDKJ Roth-Schwabach dazu aufgerufen, Gott in Bildern zu fassen. Die Resonanz von zirka 60000 Klicks auf die Internetseite war für die Jugendreferentin Bettina Lübeling und deren Kollegen Steffen Bremmert überwältigend. In der Eröffnungsrede machte Bremmert deutlich, dass die Ausstellung des Fotowettbewerbs auf eindrucksvolle Weise belegt, dass der Glaube noch nichts an seiner Feuerkraft verloren hat. Werte wie beispielsweise Natur, Freundschaft und Liebe zeigen, mit welcher Perspektive die Jugend nach wie vor den Weg zum Glauben findet.

Die Jugendlichen haben die Bilder mit ihren eigenen Gedanken beschrieben und ihnen dadurch einen tieferen Sinn verliehen. Die Ministranten aus Röttenbach laden mit einem ihrer Bilder beispielsweise auf eine Bank an einer kleinen Kapelle „zur Rast auf der Straße des Lebens ein“. Ein Boot, das auf dem felsigen Strand vor einer kleinen Bucht liegt, zeigt Ruth Betz und Johannes Mailinger, dass „man im Glauben nie auf dem Trockenen sitzt“. „Glaube ist Schönheit“ stellt Johannes Hauke anhand einer beschädigten Glasscheibe fest. „Für die einen ist es eine kaputte Scheibe, für die anderen ein wunderschönes Muster“.

Auf beeindruckende Weise wird in unterschiedlichsten Bildern verdeutlicht, wie sich junge Menschen mit dem Glauben im Alltag beschäftigen. Die Vielfältigkeit und der tiefere Sinn der Bilder sorgte bei vielen Besuchern der Ausstellung für „totale Begeisterung“.

Die Ausstellung ist montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9.30 bis 11.30 und und mitwochs von 15 bis 17 Uhr geöffnet.

 

hiz

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