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Am meisten Platz hatten noch die beiden Männer und dem Fahrer- und Beifahrersitz. Auf dem Rücksitz ging es schon enger zu, wo die zwei Frauen vier Kinder auf dem Schoß hatten und ein weiteres zwischen sich gequetscht hatten. Im Kofferraum waren darüber hinaus fünf weitere Kinder liegend transportiert worden. So sollte es vom französischen Mühlhausen bis nach Rumänien (!) gehen.
Mit Tempo 40 unterwegs
Der Polizei war der Opel Vectra aufgefallen, weil er auf dem rechten Fahrstreifen auffallend langsam mit Tempo 40 in Richtung Amberg unterwegs war.
Aufgrund des Platzmangels war keines der zehn Kinder ordentlich gesichert, an entsprechende Sitze war gar nicht zu denken.
Die Verkehrspolizeiinspektion Feucht nahm kurzerhand mit der Stadt Nürnberg Kontakt auf, und so wurde eine Mutter mit acht Kindern vorübergehend im Reutersbrunnen-Heim aufgenommen. Die Weiterfahrt wurde dem 31-jährigen Vater der Großfamilie, der gleichzeitig Fahrer war, untersagt. Eine Sicherheitsleistung, die fällig geworden wäre, konnte er nicht bezahlen, da er über keinerlei Barmittel verfügte.
Die Kinder waren übrigens in einem Alter zwischen einem Monat und acht Jahren.

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