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Segen durch den Schutzpatron

Über 200 Reiter kamen zum traditionellen Georgi-Ritt nach Kammerstein - 30.04.2012 10:16 Uhr

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Georgi-Ritt in Kammerstein

Der traditionelle Georgi-Ritt lockte am Sonntag, 29. April 2012, rund 200 Reiterinnen und Reiter nach Kammerstein.


Zum traditionellen Georgiritt haben sich bei sommerlichen Temperaturen wieder mehr als 200 Reiterinnen und Reiter mit ihren Pferden und festlich geschmückten Kutschen in Kammerstein eingefunden, um den Segen des Heiligen Georg für Pferde und Reiter zu erhalten.

Viele Zuschauer aus nah und fern waren zu diesem festlichen Ereignis angereist.

Im mittelalterlichen Bayern galoppierten junge Burschen auf ihren edelsten Rössern dreimal um einen heiligen Ort, zum Beispiel eine Kapelle, um im Anschluss von einem Geistlichen gesegnet zu werden. Damit wurden in dem folgenden Jahr Reiter und Ross vor Krankheit und Sturz geschützt.

Von den Pferdefreunden Bechhofen und Pfarrer Karl-Heinz Keller wurde dieser alte Brauch 1989 wieder ins Leben gerufen und wird nun jedes Jahr um den Georgstag, 24.April, zu einem Event. Heute erhält die Gemeinde Kammerstein als Veranstalter Unterstützung von den Pferdefreunden Bechhofen und Umgebung und der Kirchengemeinde Kammerstein.

Schon seit 23 Jahren fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Kammerstein, fanden sich auch dieses Jahr zahlreiche Teilnehmer zu Pferd oder mit Kutschen ein, zu Ehren des Heiligen Georg, des Schutzpatrons der Pferde und Reiter.

Zu Beginn des Pferdetages begrüßte Kammersteins Bürgermeister Walter Schnell die Teilnehmer am Georgiritt und die zahlreichen Gäste: „Ich bedanke mich bei den Teilnehmern, dass wir an dem Anblick kostümierter Reiter, schöner Pferde und geschmückter Kutschen auf diese Weise teilhaben können.“ Sein Dank galt auch den Jagdhornbläsern des Reit- und Fahrvereins Schwabach und dem Posaunenchor Kammerstein für die musikalische Begleitung sowie dem Sportverein Kammerstein für die Bewirtung. Mit Pferden und Kutschen ging der Zug dreimal durch Kammerstein und an der Georgskirche vorbei.

Viele Gäste säumten den Weg der Reiter und Pferde und ließen sich vom dem Anblick der stolzen Tiere bezaubern. Zum Abschluss segnete Pfarrer Ekkehard Aupperle Reiter und Pferde auf dem Festplatz. 

BEATRIX FRANK

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