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Mittwoch, 21.11.2018

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Holzinger Dorfanger wird eingezäunt

Zum Bayern3-Dorffest in Bubenheim - 05.09.2018 06:00 Uhr

Schutz vor Wildparkern und Gefahren: Der Dorfanger in Holzingen wurde für das Bayern-3-Dorffest eingezäunt, unter anderem damit Kinder vom Kirchweihgelände nicht auf die viel befahrene Hauptstraße laufen können. © Markus Steiner


Nur Parkverbotsschilder aufzustellen, schien den Verantwortlichen dann doch nicht ausreichend als Maßnahme gegen Wildparker. Schließlich wirbt der Radiosender Bayern 3 seit etlichen Wochen in ganz Bayern für das Dorffest, das das „größte Bayern-3-Dorffest aller Zeiten“ werden soll. Zwischen 50000 und 70000 Besucher werden erwartet. Wenn die meisten mit dem Auto anreisen, dann ist das Chaos vorprogrammiert.

Schließlich kann nicht jeder mit dem VIP-Bus anreisen: Die Tickets für den persönlichen Shuttlebus waren nur zu gewinnen. Wer Glück hatte, wird vor dem Konzert direkt zu Hause abgeholt und nach dem Dorffest wieder heimgefahren. Allen anderen raten die Veranstalter, am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad anzureisen. Denn Parkplätze im Umfeld des Bubenheimer Flugplatzes könnten knapp werden – auch wenn der Veranstalter versichert, dass es ausreichend Pkw-Stellplätze geben werde.

Schutz vor Wildparkern

Der Weißenburger Ortsteil Holzingen, wo sich die beiden überörtlichen Verkehrsströme aus Richtung B 13 und B 2 treffen, könnte am Samstag am schlimmsten vom Verkehr betroffen sein. Bauzäune und ein Halteverbot entlang der Dorfstraße sollen verhindern, dass der Dorfanger zugeparkt wird, auf dem die Holzinger ihre Kirchweih feiern. Zum anderen soll der Zaun auch die Verkehrssicherheit erhöhen und verhindern, dass Kinder vom Dorfanger auf die vor allem am Samstag viel befahrene Holzinger Hauptstraße laufen.

Aus diesem Grund ließ Ortssprecher Wolfgang Näpfel auch an alle Holzinger Haushalte am Montag Handzettel verteilen, in denen er erklärt, warum die Kirchweihbesucher heuer eingezäunt werden: „Durch die Vielzahl der Besucher des Dorffestes wird an diesem Sams­tag ein sehr starkes Verkehrsaufkommen (geschätzte 20000 Fahrzeuge) durch unseren Ort erwartet. Es werden für diesen Zeitraum in unserem Ort entsprechende Vorkehrungen in Form von Absperrzäunen und Verkehrsschildern (Halteverbote) getroffen.“ Zudem bittet Näpfel die Besucher der Kirchweih um „erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit“.

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Um das Verkehrschaos im Zusam­menhang mit dem Bayern-3-Dorffest möglichst klein zu halten, rät Treuchtlingens Bürgermeister Werner Baum ohnehin allen Festivalgästen zur Anreise mit dem Rad oder zu Fuß. Das ist zum einen umweltfreundlich und zum anderen vermutlich am schnellsten. Denn die Veranstalter rechnen vor allem nach dem Dorffest mit längeren Staus, wenn alle Festivalbesucher zeitgleich nach Hause fahren wollen. 

Markus Steiner

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