Freitag, 22.02.2019

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Junggesellenabschied eskalierte

Schlägerei auf der Wülzburg hatte nichts mit Hochzeitsfeier zu tun - 12.02.2019 15:23 Uhr

Am Sonntagmorgen gegen 1.30 Uhr war von einem Handy aus die Notrufnummer 1 12 gewählt worden, weil eine Person sich eine blutende Wunde am Auge zugezogen hatte. Das BRK verständigte daraufhin auch die Polizei, die ebenfalls zum Parkplatz vor der Wülzburg fuhr. Neben Streifen­beamten aus Weißenburg rückten auch Kollegen aus Gunzenhausen und Treuchtlingen sowie ein Polizeidienst­hundeführer an. Als sie eintrafen, fanden sie über 20 Personen, fast alles 
syrische männliche Staatsangehörige, vor, die alle im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wohnen.  

Eine Art Junggesellenabschied

Anders als ursprünglich berichtet,  handelte es sich nicht um eine Hochzeitsgesellschaft, sondern laut Polizei um „eine Art „Junggesellenabschied, der andernorts begonnen hatte und auf der Wülzburg sein unrühmliches Ende fand. Denn dort gerieten zwei 22-Jährige in Streit, bei dem einer sich eine blutende Platzwunde am Auge zuzog. Die Verletzung musste im Krankenhaus Weißenburg behandelt werden. Zeugenaussagen zufolge soll der 22-jährige Täter seinen Kontrahenten mit einer Art Schreckschuss­pistole oder einem Elektroschockgerät geschlagen haben.  

Alle anwesenden Personen wurden überprüft und ihre Identität festgestellt. Zudem sprachen die Beamten Platzverweise aus und lösten das Treffen auf. Die vermeintliche „Waffe“ konnte bis dato noch nicht aufgefunden werden. Die Ermittlungen der Polizei Weißenburg dauern noch an.

Hier die ursprüngliche Meldung der Polizei:

Wie die Polizei mitteilt, gerieten im Zuge der Hochzeitsfeierlichkeit auf der Wülzburg mehrere Männer aneinander. Dabei schlug ein 22-Jähriger seinem gleichaltrigen Kontrahenten mit einer Waffe ins Gesicht und hielt ihm diese anschließend an den Kopf. Mehrere Streifen aus benachbarten Dienstgebieten waren an der Suche nach dem Täter beteiligt.

 


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evo

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