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Traum vom Titel erfüllt

U12-Volleyballer des TSV 1860 sind Landesmeister - 25.04.2012 16:59 Uhr

Erlebnisreiche Volleyballtage: Die U12-Jungs und -Mädchen des TSV 1860 Weißenburg waren bei den Bayerischen Meister­schaften vertreten und brachten sogar einen Titel mit nach Hause – ein sensationeller Erfolg angesichts starker Konkurrenz.

Erlebnisreiche Volleyballtage: Die U12-Jungs und -Mädchen des TSV 1860 Weißenburg waren bei den Bayerischen Meister­schaften vertreten und brachten sogar einen Titel mit nach Hause – ein sensationeller Erfolg angesichts starker Konkurrenz.


Die 16 stärksten bayerischen Teams ermittelten in Mömlingen den Champion ihrer Alterklasse. Nach dem Vizemeistertitel auf nordbayerischer Ebene wollten die TSV-Sechziger auch den starken Südbayern ihr Können zeigen. Am ersten Tag trafen die Weißenburger in der Vorrunde auf den Niederbayerischen Meister aus Viechtach, den vierten Südbayerischen Meister aus Holzkirchen und auf das Bundesliganachwuchsteam aus Coburg – alle Spiele wurden überlegen gewonnen. Sowohl im technischen als auch im taktischen Bereich waren die jungen TSVler stets Herr der Lage. Selbst der angriffstarke Gegner aus Holzkirchen wurde mit 25:7 und 25:13 schnell in seine Schranken gewiesen. Viel Ballgefühl bewies ein ums andere Mal „Nesthäkchen“ Michael Dalinger.

Als Gruppenerster qualifizierte sich die Mannschaft am zweiten Tag für das Viertelfinale gegen den Schwäbischen Meister aus Königsbrunn. Mit starken Sprungaufschlägen von Fabian Promm und druckvoll variablem Angriffsspiel von Joshua Schneider war auch dieses Match schnell entschieden. Im Halbfinale wartete mit dem Südbayerischen Meister Dachau ein extrem schwerer Brocken auf die Weißenburger. Das Team aus der Bundesliga-Hochburg hatte ohne Punktverlust die Oberbayerische und Südbayerische Meisterschaft gewonnen und selbst das Nachwuchsteam vom Deutschen Meister Unterhaching souverän hinter sich gelassen.

Sieg gegen Favorit Dachau

Nach anfänglichem Respekt knüpften Joshua und Fabian an ihre bisherige starke Turnierleistung an, agierten ungemein sicher und variabel und brachten den „übermächtigen“ Gegner immer mehr in Bedrängnis. Kein Ball wurde verloren gegeben, auf beiden Seiten wurde bis aufs Äußerste gekämpft. Durch eine taktische Meis­terleistung war schließlich die Sensation perfekt: Weißenburg bezwang den Favoriten aus Dachau in zwei Sätzen!

Im Finale kam es zu einer Neuauflage gegen Mömlingen. Im nordbayerischen Finale hatten die TSV-1860-Jungs gegen diesen Kontrahenten noch verloren. Da Mömlingen vor heimischer Kulisse spielte, glich die Halle einem Hexenkessel. Aber alles Trommeln, Pfeifen und Klatschen der Fans half nichts. Unbeeindruckt spielten die Weißenburger mit höchster Konzentration, Siegeswillen und Leidenschaft. Auf höchstem Niveau siegten sie mit 2:0 Sätzen und durften die Bayerische Meisterschaft feiern. 

Da bei den zehn- und elfjährigen Kids noch keine Deutsche Meisterschaft ausgetragen wird, ist dies der höchste Titel, den man auf überregionaler Ebene in Deutschland erreichen kann. Kein Wunder, dass das Weißenburger Trio von einem überragenden Erfolg und einem unvergesslichen Wochenende schwärmen konnte. Auch wenn die Aussichten auf einen Finalplatz mehr als gering sind, erhoffen sich die Volleyballer des TSV 1860 Weißenburg am 12./13. Mai bei der anstehenden Bayerischen Meisterschaft der U13-Junioren in der heimischen Weißenburger Landkreishalle viel Un­terstützung.

Es spielten: Michael Dalinger, Jo­shua Schneider und Fabian Promm; Trainer Roland Schneider.

Auch die U12 weiblich des TSV 1860 hat sich im Kampf um den Titel „Bayerischer Meister 2012“ in Hahnbach wacker geschlagen. Am ersten Spieltag machte sich große Nervosität unter den Mädchen breit, und sie blieben weit unter ihren bisherigen Leis­tungen. Dadurch war ein Platz unter den ersten acht von 16 Teilnehmern nicht mehr möglich. Der zweite Spieltag begann mit einer knappen Nie­derlage gegen den TV Obing (25:27 im letzten Satz). Die beiden letzten Partien des Turniers gegen Altdorf und Einberg konnten die Weißenburger Mädels dann klar für sich entscheiden und belegten Rang 13 in der Endabrechnung.

Es spielten: Lara Auernheimer, Lea Schiebsdat und Jana Winter; Betreuer und Coach: Stephan Winter. 

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