Dienstag, 20.11.2018

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Wummernde Bässe: Burning Beach am Brombachsee

Electrofestival hat endgültig etabliert – DJ Sven Väth als Headliner - 17.06.2018 15:57 Uhr

Abtanzen bis zum frühen Morgen: Das Burning Beach Festival lockte in diesem Jahr rund 5000 Menschen an den Strand des Brombachsees. Die erfreuten sich an der ganz besonderen Atmosphäre. © Lukas Seufert


Eines hatte DJ Sven Väth den meisten Besuchern auf dem Allmannsdorfer Dancefloor weit voraus: Lebensjahre. Auch wenn man im Publikum des Burning Beach durchaus Ausreißer nach oben findet, so bewegt sich der Großteil doch in einem geschätzten Altersspektrum zwischen 18 und 35 Jahren. Sven Väth hingegen hat die 50 schon überschritten und ist damit nicht nur unter den Besuchern, sondern auch in der Reihe der anderen DJs an diesem Wochenende ein vergleichsweise altes Semester.

Das liegt daran, dass der gebürtige Hesse in der Elektro-Szene schon ein richtig alter Hase ist. Als Anfang der 90er-Jahren die erste Techno-Welle nach Deutschland schwappte, surfte Sven Väth ganz oben. Als DJ und Produzent war er nicht nur deutschlandweit, sondern international erfolgreich und gilt noch heute als einer der bes-ten seines Fachs. Kein Wunder also, dass sein Name in der Werbung für das diesjährige Burning Beach Festival eine große Rolle gespielt hat.

Publikum reist aus Deuschland und Europa an 

Aber auch abseits des Line-Ups hochkarätiger Plattendreher hat sich das Elektro-Festival am Brombachsee mittlerweile einen guten Namen gemacht. Dass man hier eine schöne Location direkt am Strand und eine rundum gelungene Organisation vorfindet, hat sich herumgesprochen. Das Publikum reist aus den umliegenden Dörfern und Städten, aus Bayern, aus ganz Deutschland und mittlerweile auch aus den europäischen Nachbarländern an.

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Beste Stimmung beim Burning Beach Festival 2018

Der Allmannsdorfer Strand wird wohl noch öfter brennen: Die Burning-Beach-Veranstalter sind rundum zufrieden, die Klagen wegen Lärmbelästigung lassen sich an einer Hand abzählen und auch sonst musste die Polizei zu keinen nennenswerten Einsätzen an den Brombachsee ausrücken.


Selbst wer kein erklärter Fan elektronischer Beats ist, kann auf dem Burning Beach Festival ein paar entspannte und unterhaltsame Stunden verbringen. In der "Waterworld" tanzen die Besucher mit Sand und Wasser unter ihren Füßen, in der "Donnerkuppel"-Stage hingegen bewegen sie sich inmitten großer und kleiner Kunstblumen wie in einem Fantasie-Garten. Da gibt es Seifenblasen- und Feuerkünstler, kunstvoll verkleidete Tänzer, eine Sauna und einen Whirlpool, ein Wahrsager-Zelt und eine Disco-Box, in der man sein Smartphone anstöpseln und zur Musik von der eigenen Playlist abgehen kann. Und dann ist da natürlich noch die Real Stage als Hauptbühne, die mit ihren riesigen hölzernen Real Horns bis in die frühen Morgenstunden ein faszinierendes Sound- und Lichtspektakel an den Strand knallt.

  

Miriam Zöllich

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