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In den vergangenen Jahren besuchten rund 15.000 Menschen die Veranstaltungen zum Christopher Street Day. Sie sollen im Sinne der Veranstalter Spaß haben, aber auch an den traditionell politischen Hintergrund erinnert werden. In diesem Jahr liegt der Themenschwerpunkt auf der Diskriminierung von Homosexuellen im Ausland.
OB Ulrich Maly begrüßte, dass die Referentenrunde im Rathaus dafür gestimmt hat, die lange geforderte Gedenktafel für die homosexuellen Opfer der NS-Verfolgung am Sterntor zu platzieren. Christine Stahl (Grüne), Schirmherrin des CSD und Landtags-Vizepräsidentin, forderte ein Asylrecht, dass Menschen die Türen öffne, die in ihrer Heimat wegen ihrer sexuellen Neigung verfolgt werden. Zum ersten Mal sprach auch ein CSU-Politiker auf dem CSD: Landtagsabgeordneter Karl Freller rief zum gemeinsamen Kampf gegen rechts auf. FDP-Bundestagsabgeordnete Marina Schuster erinnerte an die Situation homosexueller in Uganda.
Der CSD begann am Samstag um 13 Uhr mit einer Demo am Berliner Platz, um etwa 14.45 Uhr endete der Zug dann am Jakobsplatz. Acht Lkw, mehrere Pkw und viele Fußgruppen haben sich beteiligt.
Am Jakobsplatz angekommen, löste sich die Demo in ein Straßenfest auf.
Und zur Erinnerung sind hier noch einmal die Bilder von den letzten Jahren:
In Berlin wurde der CSD 2012 schon früher begangen. Hier sind die Bilder davon:
In unserer Fotoserie "Mittags in der Stadt" finden Sie an den fünf Werktagen ein aktuelles Foto aus Nürnberg.