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Insgesamt 36 Einzel- und Doppelzimmer, sieben Penthousewohnungen sowie ein integriertes Senioren-Restaurant – und gleich daneben ein Seniorenzentrum mit noch einmal 25 Pflegeplätzen – wird die Anlage vorhalten.
Gebaut wird die Seniorenwohnanlage nach modernen Energieauflagen und natürlich barrierefrei im Auftrag der Nürnberger Seniovita GmbH von der Baufirma Raab aus Ebensfeld. Sobald das Haus bezugsfertig ist, wird das Diakonische Werk Fürth die Rolle des Betreibers der Wohnanlage übernehmen.
Beim Richtfest dankte Pia Schöbel von Seniovita ausdrücklich den rund 20 vor Ort eingesetzten Bauarbeitern. Trotz der anhaltenden Hitze hätten sie „den Verzug durch den langen Winter wieder hereingeholt“: „Wenn alles weiter so gut läuft, werden beide Häuser bis April 2011 bezugsfertig sein.“ Auch Vertreter der Diakonie Fürth und Oberasbachs Zweiter Bürgermeister Franz Forman lobten in Grußworten den zügigen, unfallfreien Baufortschritt.
Seniorenresidenz und -zentrum erfüllen nicht nur die Anforderungen des KfW-Effizienzhauses 70, sparen also zum Beispiel Energiekosten durch ein sogenanntes Blockheizkraftwerk – sondern sollen den künftigen Bewohnern auch sonst jeden erdenklichen Komfort bieten, quasi „betreutes Seniorenwohnen mit Vier-Sterne-Charakter“, so Schöbel.
Entsprechend gut angelaufen ist ihr zufolge die Vermarktung: „Wir hatten sogar schon Anfragen aus Kapstadt und China. Von deutschen Auswanderern, die nun im Alter nach Oberasbach zurückkehren wollen.“
Im Rahmen des Richtfestes segneten Pfarrer Frank Möves von der St.-Lorenz-Gemeinde und Pfarrer Rainer Gast von St. Johannes den Bau – sowie einen Zeitkapsel-Zylinder, in den die Gäste des Richtfests ihre guten Wünsche und kleine Erinnerungsgaben wie Münzen oder einen Bergkristall legen durften. Die Zeitkapsel wird später im Gebäude einbetoniert, eine Gedenktafel mit dem Segensspruch vom Richtfest soll dann die Stelle markieren.
Da die künftige Seniorenresidenz ein Flachdach aus Beton besitzt, hielt den Richtspruch diesmal kein Zimmerer wie sonst üblich, sondern Betonbaumeister Nico Richter: „Das passiert mir auch nicht jeden Tag, dass ich als Betonbauer bei so was ran muss“, meinte Richter – der die ungewohnte Aufgabe aber tadellos bewältigte.
Stimmungsvoll musikalisch umrahmt wurde das Rangau-Richtfest von der Blaskapelle Oberasbach unter Leitung von Alfred Hübner, die auch schon zum Spatenstich im vergangenen Dezember auf der Baustelle aufgespielt hatte.
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