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1:0 gegen Dresden! Gugganig konterkariert Kleeblatt-Auftritt

In der ersten Hälfte schwächelnde Fürther schnappen sich ersten Sieg des Jahres - 11.02.2018 15:22 Uhr

Der geht rein! Der aufgerückte Lukas Gugganig stellte das Spiel im ersten Durchgang auf den Kopf. © Sportfoto Zink / DaMa


Eine halbe Stunde lang unterirdisch, dann aber hellwach und kämpferisch. Im Keller-Kick gegen die SG Dynamo Dresden kam die SpVgg Greuther Fürth zu einem etwas glücklichen 1:0-Heimsieg und hat ihre Position im Rennen um den Klassenverbleib etwas verbessert.

Das Tor des Tages gelang Lukas Gugganig nach 39 Minuten, als der gelernte Innenverteidiger nach einem fulminanten Freistoß von Maximilian Wittek, der an den Pfosten klatschte, am schnellsten schaltete und den Ball aus elf Metern in die Maschen drückte. Der Führungstreffer stellte den Verlauf der Partie allerdings auf den Kopf. 

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Knappes, aber ganz wichtiges Ding: Die SpVgg Greuther Fürth sackt vor eigenem Publikum einen 1:0-Erfolg gegen Dynamo Dresden ein. Das Ergebnis gibt der Mannschaft von Trainer Buric im Abstiegskampf etwas Luft zum Atmen. Hier kommen die Noten der Kleeblatt-Profis!


In der ersten halben Stunde hatte Fürth vor 10.390 Zuschauern jegliche Ordnung vermissen lassen und den Sachsen drei hochwertige Möglichkeiten zur Führung gestattet. Allein dem aufmerksamen Sascha Burchert im Tor, der schon nach 59 Sekunden gegen den völlig freistehenden Hauptmann aus kurzer Distanz rettete, war das 0:0 zu verdanken. Beim Kleeblatt stimmte die Zuordnung nicht, die Ketten ließen den Gästen zu viel Platz und in den Zweikämpfe kamen die Fürther erst gar nicht, weil sie viel zu weit weg waren von ihren jeweiligen Gegenspielern.

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Heimsieg gegen Dresden: Fürth staubt den Relegationsplatz ab

Die SpVgg Greuther Fürth wartete in der ersten Hälfte gegen Dresden mit einem im Abwehrverbund unsortierten und im Vorwärtsgang unauffälligen Auftritt auf. 1:0 hieß es beim Kabinengang aus Kleeblatt-Sicht trotzdem. Und nach der Pause sollte es auch spielerisch deutlich besser werden.


Kurioserweise änderte sich das Geschehen erst, nachdem Dresdens Röser bei einem der klug vorgetragenen Angriffe aus 14 Metern nur die Latte traf. Im Anschluss zog sich der Gast weit zurück und ließ die bis dahin neben sich stehende Elf von Damir Buric ins Spiel kommen. Chancen, die Partie vorzeitig zu entscheiden, boten sich den Gastgebern nach dem Wechsel durchaus.

Nur gelang Uffe Bech das Kunststück, den Ball aus zwei Metern nicht ins Tor zu bugsieren. Wenig später verzog Khaled Narey aus spitzem Winkel, anstatt den mitgelaufenen Fabian Reese zu bedienen. So blieb es spannend, ehe die Kleeblatt-Fans den Sprung auf den Relegationsplatz bejubeln konnten. Im Kampf um den Aufstieg hat der FC Ingolstadt bei Erzgebirge Aue hingegen einen Dämpfer hinnehmen müssen.

SpVgg Greuther Fürth: Burchert - Hilbert, Maloca, Caligiuri, Wittek - Gugganig, Aycicek (81. Magyar) - Bech (65. Raum), Green, Narey - Reese (90. Ernst)

SG Dynamo Dresden: Schubert - Heise, Ballas, Franke, Seguin - Hauptmann (75. Benatelli), Aosman (62. Koné), Konrad - Berko, Röser, Horvath (80. Mlapa)

Tore: 1:0 Gugganig (39.) | Gelbe Karten: Green - Aosman, Horvarth, Ballas | Schiedsrichter: Siewer (Olpe) | Zuschauer: 10.390.

 

 

  

Florian Pöhlmann

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