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81:79! Bamberg behauptet sich gegen Banvit BK

Die Oberfranken gewinnen ihren Playoff-Auftakt in der Champions League - 06.03.2019 22:03 Uhr

Rubit rocks! Bamberg hatte in der Champions League am Mittwoch das bessere Ende für sich. © Sportfoto Zink / HMI


 Zu Beginn der Partie merkte man den Türken an, dass sie eine längere Spielpause hatten. Bandirma wirkte in den Anfangsminuten deutlich frischer und fokussierter, was zunächst eine kleine Führung zur Folge hatte. Erst nach und nach fand Bamberg auch ins Spiel.

Banvit bleibt über Offensivrebounds im Spiel

Mit viel Einsatz konnten die Gastgeber die Partie in der Folge zwar ausgeglichen gestalten, schlugen aber zu wenig Kapital aus der deutlich besseren Trefferquote aus dem Zweierbereich. Der Grund dafür war schlechtes Ausboxen beim Defensivrebound. Angeführt von Jordan Morgan und Metehan Akyel, die jeweils vier Offensivrebounds abgriffen, sicherte sich Banvit immer wieder zweite oder gar dritte und vierte Wurfchancen.

Dennoch übernahmen die Brose-Boys spätestens in der Schlussphase des ersten Viertels etwas mehr die Spielkontrolle und setzten sich erstmals ein klein wenig ab (29:25, 12. Min.). Dass es zum Ende der ersten Halbzeit dann aber nicht zur eigenen Führung reichte, lag neben den bereits erwähnten Offensivreboundschwäche vor allem an der eigen dürftigen Dreierquote (1/8) und zum anderem am starken Schlussspurt von Alex Perez und Gary Neal. Das Guard-Duo der Türken spielte ab Mitte des zweiten Viertels im Angriff den Alleinunterhalter und bescherte seinem Team mit dem Buzzer ein 46:45 zur Pause.

Spannung bis zum Schluss

Nach dem Seitenwechsel setzte sich das enge Kopf-an-Kopf-Rennen munter weiter fort. Dabei offenbarten die Oberfranken weiterhin die gleichen Schwächen: Man brachte den Rebound am eigenen Brett nicht unter Kontrolle und konnte zudem das Pick-and-Roll der Gäste nicht stoppen. Auf der Gegenseite suchte bei Bamberg insbesondere Tyrese Rice seinen Rhythmus und war immer wieder bemüht, seinen Farben zu helfen.

Zum Glück aus Bamberger Sicht war auch das Spiel der Türken alles andere als fehlerfrei. Durch die Fehler der Brose-Boys boten sich Bandirma zahlreiche Gelegenheiten, um sich einen größeren Vorsprung herauszuspielen - allerdings oftmals auch ohne Erfolg.

Je länger das Spiel dauerte, desto nervöser schienen beide Mannschaften zu werden. Bamberg stand in der Schlussphase dann allerdings mehr unter Druck, da man in eigener Halle zurücklag (74:76, 39. Min.). Mit der Hilfe eines unsportlichen Fouls von Alex Perez an Patrick Heckmann konnten die Hausherren 1:46 Minuten vor der Schlusssirene dann aber doch noch einmal zum Gegenschlag ausholen und die Partie drehen. Am Ende versuchte Gary Neal für Banvit nochmals zu kontern, doch mit drei Punkten in den letzten 40 Sekunden sicherte Augustine Rubit den knappen 81:79-Heimsieg.

Brose Bamberg: Rice (20 Punkte), Harris (19), Rubit (14), Hickman (12), Olinde (6), Alexander (5), Heckmann (3), Stuckey (2), Zisis, Taylor, Kulboka, Schmidt 

Benjamin Strüh

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