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9:0! Dursun zeleberiert den Zirndorf-Sieg

Kleeblatt-Stürmer zeigt sich weiterhin in Torlaune - 14.07.2017 19:59 Uhr

Ding, Dong, Dursun: Fürths Angreifer lässt es bei Testspielen weiterhin munter klingeln. © Sportfoto Zink / WoZi


Mit dem Wetter hat das Kleeblatt gerade kein Glück. Im Trainingslager in Waidring, wo die Fürther am Freitagvormittag um neun Uhr noch einmal trainiert haben, war das Testspiel gegen Viktoria Pilsen nach 75 Minuten abgebrochen worden. Der Regen hatte die Partie in eine Wasserschlacht verwandelt.

Blitze nach dem Blitzstart

Beim alljährlichen Testspiel der Spielvereinigung beim ASV Zirndorf regnete es am Freitag während der ersten Halbzeit wieder in Strömen, in die Gefahr abgebrochen zu werden, geriet die Partie allerdings höchstens für einige Minuten, als es heftig vom Himmel prasselte und vereinzelt Blitze zuckten.

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Er trifft und trifft und trifft und trifft: Dursun netzt in Zirndorf weiter

Training, Autobahn, 9:0! So lässt sich der Kleeblatt-Tag - vielleicht etwas gerafft - zusammenfassen. Zum Feierabend hin ließen es die Radoki-Schützlinge beim schon traditionellen Aufgalopp in Zirndorf jedenfalls nochmal ordentlich krachen - allen voran der Sturmführer der Spielvereinigung.


Das Wetter beendete einen etwa halbstündigen Sturmlauf der Kleeblatt-Profis, denen nicht anzumerken war, dass ihnen die weite Anreise aus Österreich in den Knochen steckte. Die Spielfreude, die die Fürther auch über weite Strecken des Trainingslagers ausgestrahlt hatten, übertrugen sie auch auf den Sportplatz des ASV – jedenfalls für 30 Minuten.

Anlaufzeit? Fehlanzeige!  

Vor allem Serdar Dursun war wie schon gegen Pilsen in Knipserlaune, nach sieben Minuten hatte er schon zweimal getroffen. Beim ersten Mal nahm er den Ball aus zehn Metern im Strafraum direkt, beim zweiten Mal schob er ihn lässig ein. Das 3:0 nach 13 Minuten leitete wieder Narey mit seiner zweiten Vorlage des Tages ein, Sontheimer machte sein erstes Tor der Vorbereitung.

Man hätte damit rechnen können, dass Janos Radoki nach dem anstregenden, einwöchigen Trainingslager in Tirol einige seiner potenziellen Stammspieler schonen würde und vielleicht auf die jungen Talente setzen würde, die mit nach Österreich gereist waren. Doch der Coach stellte in den ersten 45 Minuten eine Elf auf den Platz, die durchaus zweitliga-tauglich gewesen wäre. Nach dem Abgang von Marcel Franke probierte der Coach Jurgen Gjasula als Innenverteidiger in einer Dreierkette aus. Allerdings stoppte der Regen den Elan seiner Mannschaft etwas.

In der zweiten Halbzeit wechselte Radoki allerdings fast komplett durch, doch auch diese Elf hatte wenig Mühe. Zumal Dursun auf dem Feld blieb und munter weiter traf. Nach einer schönen Hereingabe von Youngster Tom Scheuchenpflug von der rechten Seite machte er das 4:0. Ein Lattentreffer von Tolcay Cigerci leitete das weitere Toreschießen ein: Die darauffolgende Ecke landete bei Sebastian Ernst, der nicht nur das 5:0, sondern kurz darauf auch das 6:0 erzielte. Dursun mit einem Flachschuss, Dursun per Elfmeter und der junge Tom Scheuchenpflug erhöhten auf 9:0. Während das Kleeblatt vorne wenig anbrennen ließ, sah der Trainer in der Defensive noch Verbesserungsbedarf. „Mir hat nicht gefallen, wie wir uns in der Dreierkette bewegt haben und wie wir die Räume besetzt haben“, sagte Radoki nach Spielende.

ASV Zirndorf: Kreuzinger; Cortus, Tiessen, Zehmeister, Dieng, Faff – Wening, Redl, Diez, Bornehm - Hermann.

SpVgg: Burchert (46. Megyeri); Gjasula (46. Guthörl), Pinter (46. Sama), Gugganig - Narey (46. Schad), Wittek (46. Sollfrank)) - Sontheimer (46. Ernst), Kirsch (46. Cigerci) – Omladic (46. Scheuchenpflug), Berisha (46. Torres) – Dursun. 

Alexander Pfaehler

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