6°C
Sonntag, 26.05. - 07:05 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

Andrea Petkovic droht das Olympia-Aus

Deutsche Tennishoffnung zog sich einen Bänderriss zu - Drei Monate Pause - 27.04.2012 14:08 Uhr

Stuttgart  - Keine French Open, kein Wimbledon und wohl auch kein Olympia: Andrea Petkovic bleibt der große Pechvogel im deutschen Tennis. Die 24-Jährige zog sich beim WTA-Turnier in Stuttgart einen zweifachen Bänderriss im rechten Fuß zu und muss wohl erneut rund drei Monate pausieren.

Andrea Petkovic liegt nach dem unglücklichen Sturz verletzt am Boden.
Andrea Petkovic liegt nach dem unglücklichen Sturz verletzt am Boden.
Foto: Franziska Kraufmann (dpa)
Andrea Petkovic liegt nach dem unglücklichen Sturz verletzt am Boden.
Andrea Petkovic liegt nach dem unglücklichen Sturz verletzt am Boden.
Foto: Franziska Kraufmann (dpa)

Die Sommerspiele in London werden am 27. Juli eröffnet. Der Kampf um die Fitness für das große Saisonziel gerät für die Darmstädterin damit auch zum Wettlauf mit der Zeit.

"Ich muss das nun erstmal verarbeiten", sagte Petkovic, bei der zudem die Dehnung eines dritten Bandes und eine leichte Verletzung des Syndesmosebandes festgestellt wurden. Dass der Knochen und der Knorpel nicht beschädigt sind, war nur ein schwacher Trost. "Als Profi-Sportler gibt es immer wieder Rückschläge, aber ein solches Verletzungspech ist schon bitter", sagte Petkovic geschockt. Ob sie sich operieren lässt, will sie später entscheiden.

Die deutsche Nummer eins hatte sich die Verletzung im Achtelfinale gegen die Weltranglistenerste Victoria Asarenka zugezogen. Gegen Ende des zweiten Satzes hatte Petkovic auf der Vorhandseite einen Ball erlaufen wollen und war dabei übel umgeknickt. "Ich habe den Knöchel gesehen, er war sofort dick", sagte Asarenka.

Petkovic hatte beim einzigen Damen-Event in Deutschland gerade erst ihr Turnier-Comeback nach dreimonatiger Verletzungspause gefeiert. Ein komplizierter Ermüdungsbruch im Rücken hatte sie seit Mitte Januar außer Gefecht gesetzt und auch einen Start bei den Australian Open unmöglich gemacht. Schon gegen Ende des vergangenen Jahres hatte die Nummer zwölf der Welt wegen eines Meniskuseinrisses im Knie pausieren müssen. 2008 war sie bereits ein halbes Jahr wegen eines Kreuzbandrisses zur Tatenlosigkeit verdammt.

Doch Petkovic kämpfte sich stets zurück und machte in Stuttgart bereits wieder einen erstaunlich fitten Eindruck. "Das ist unglaublich bitter für sie. Ich weiß, wie sehr sie sich zuletzt gequält hat", sagte Fed-Cup-Kollegin Angelique Kerber. "Ich war geschockt, als ich es gehört habe."

Auch Fed-Cup-Chefin Barbara Rittner war das Entsetzen ins Gesicht geschrieben. "Andrea war am Boden zerstört", berichtete Rittner von ihrer ersten Kontaktaufnahme mit Petkovic unmittelbar nach dem unglücklichen Zwischenfall.

Statt sich in Madrid, Rom und Straßburg auf die French Open vorzubereiten, steht für Petkovic nun wieder die auch mental schwer zu bewerkstelligende Reha an. Schon die drei Monate in der Einsamkeit zu Beginn des Jahres hatten ihr zugesetzt, ihr aber auch wichtige Erkenntnisse über sich selbst gebracht. "Ich sehe es jetzt viel mehr als Geschenk an, Tennisprofi zu sein", hatte Petkovic gesagt.

Nun muss sie wieder von vorne anfangen. "Ich habe mich nun schon zweimal nach schweren Verletzungen zurückgekämpft und werde es ein drittes Mal tun. Ich hoffe allerdings, dass ich meinen Kampfgeist dann damit genug unter Beweis gestellt habe", sagte Petkovic. 

dpa


Ihr Kommentar

Name:
 
 Bitte beachten Sie unsere Netiquette.
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.


Nachrichten aus dem Sport

Fupa Banner
Infografik Altstadtrennen 2013
Karte zum öffnen bitte anklicken.

Fußball in der Region
Fußball in der Region
Spielberichte, Statistiken und Hintergründe von der Regionalliga bis zur B-Klasse. Umfassend, aktuell und kompetent.
User-Kommentare
Suche wird durchgeführt...

Fußballtippspiel

Themen Infobox 1. FC Nürnberg
Logo 1. FC Nürnberg
Gründungsdatum:
04.05.1900
Mitgliederzahl:
14.000
Kurzbeschreibung:
Titel, Tränen und Triumphe: Der 1. FC Nürnberg blickt auf eine bewegte, mittlerweile über 113-jährige Geschichte zurück. Seine größten Erfolge feierte der Club in den "goldenen" 20er Jahren, als alleine fünf der insgesamt neun Meisterschaften gelangen. Bis in die 60er Jahre gehörte der Verein zu den ganz großen Namen des deutschen Fußballs.
Doch mit dem erstmaligen Abstieg aus dem Oberhaus 1969 begann ein jahrzehntelanges Tief. Abstiege und Skandale prägten den Verein, der sich in dieser Zeit den Ruf einer Fahrstuhlmannschaft verdiente und 1996 gar in die drittklassige Regionalliga abstürzte.
Erst im neuen Jahrtausend konsolidierte sich der Verein und knüpfte mit dem DFB-Pokalsieg 2007 an alte Zeiten an - sehr zur Freude der treuen und großen Anhängerschaft des FCN.
Deutscher Meister:
1920, 1921, 1924, 1925, 1927, 1936, 1948, 1961, 1968
DFB-Pokalsieger:
1935, 1939, 1962, 2007
Ein extra Themenarchiv mit "historischen" Berichten rund um den 1. FCN finden Sie unter dem Stichwort "Club-Geschichte(n)".

Der Club-Kader in der Saison 2012/13:
Galerie Kader 1. FC Nürnberg 2011/12
Internet:

Themen Infobox SpVgg Greuther Fürth
Logo SpVgg Greuther Fürth
Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550
Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Spielvereinigung jedoch nie wieder an die großen Erfolge anknüpfen und sich folglich auch nicht für die 1963 gegründete Bundesliga qualifizieren. Mit dem Sturz bis in die Landesliga versank der Traditionsverein in den 80er Jahren endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Aufwärts ging es erst wieder 1994, als die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga gelang. Zwei Jahre später trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Seitdem gehören die Geldsorgen der Vergangenheit an, der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt. Seit 1997 spielte die Spielvereinigung ununterbrochen in der 2. Bundesliga, bis im Mai 2012 endlich der Aufstieg in die Bundesliga gelang. Seit 1910 trägt der Verein, der im Volksmund "Kleeblatt" genannt wird, seine Heimspiele im Ronhof aus. Ein geplanter Stadionneubau am Rhein-Main-Donaukanal hat sich Ende 2012 zerschlagen. Bis mindestens 2040 spielt das Kleeblatt in seiner traditionellen Heimat am Ronhof.
Deutscher Meister:
1914, 1926, 1929
Internet: