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Angriffslustig nach Bremen! Der FCN will bei Werder wirbeln

Kubo hat im Zentrum wohl die Nase vorn - Statistik dient als Mutmacher - 14.09.2018 15:11 Uhr

Seine Wendigkeit könnte dem Club in Bremen Vorteile verschaffen: Yuya Kubo. © Sportfoto Zink / DaMa


In der Bundesliga, da glückte in zwei Spielen erst ein Tor, weshalb der bisher gefällige Club mit nur einem Zähler dasteht. "Wie in den meisten Spielen eine riesige Herausforderung" erwartet Trainer Köllner beim SV Werder, der seit 14 Heimspielen unbesiegt ist (sieben Siege) und schon deshalb klar favorisiert ist.

Böller der Woche, Folge 4

Etwa 1800 fränkische Fans werden dem Außenseiter den Rücken stärken, wen sie im eigenen Team zu sehen bekommen, wollte Köllner während der Spieltags-Pressekonferenz noch nicht verraten. Die Neuzugänge Matheus Pereira und Virgil Misidjan haben sich wie Yuya Kubo schon gut eingefügt ins Team, "superzufrieden" ist Köllner mit allen Dreien. "Die Automatismen werden von Tag zu Tag besser, auch und gerade mit den Neuzugängen", sagt er. Aber ob auch Misidjan und Pereira am Sonntag (Live-Ticker auf nordbayern.de) von Beginn an dabei sind, ließ Köllner offen. "Auf mehreren Positionen einen harten Konkurrenzkampf" sieht der Coach. Ondrej Petrak bekommt Druck von Patrick Erras, Robert Bauer "macht Enrico Valentini und Tim Leibold das Leben schwer" (Köllner), und Eduard Löwen sei "eine Option im zentralen Mittelfeld". Dass dort in Bremen aber Kubo beginnt, ist nach der starken Vorstellung des Japaners beim 1:1 gegen Mainz die wahrscheinlichste Variante, auf der Außenbahn spricht vieles für Misidjan.

Grundsätzlich entscheide einerseits die aktuelle Form, sagt der Trainer, andererseits der Gegner, man könne "nicht auf ein angestammtes System über 34 Spieltage setzen", so Köllner, "eine deutliche Übermacht" würde der Club nicht für sich beanspruchen können, "eher ist es andersherum", kurz: Köllner wird versuchen, auf die vermutete Gangart des SV Werder zu reagieren. Dass die Mannschaft taktisch flexibel agieren kann, zeigte sie im Aufstiegsjahr und nun gegen Mainz auch schon in der Bundesliga. Die Spieler hätten "keine Probleme, sich in den Räumen zu verändern", sagt Köllner, das soll ein Plus des Außenseiters werden.

Valentini ist wohl dabei 

Dabei sein werden alle bis auf die länger verletzten Sebastian Kerk und Ewerton, Enrico Valentini wird wohl trotz einer leichten Erkältung spielen können. Und immerhin verteidigt Nürnberg eine kleine Serie: In den jüngsten vier Spielen im Weserstadion blieb der Club unbesiegt (zwei Siege, zwei Remis). 

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Hans Böller Sportchef der Nürnberger Nachrichten E-Mail

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