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Beachvolleyball: Brink/Reckermann winkt Gold

"Total happy": Deutsches Duo besiegt Niederländer - 08.08.2012 09:49 Uhr

Auf Goldkurs: Julius Brink bei der Ballannahme. Spielkamerad Jonas Reckermann lauert.

Auf Goldkurs: Julius Brink bei der Ballannahme. Spielkamerad Jonas Reckermann lauert. © AFP


Nachdem Julius Brink und Jonas Reckermann als erstes deutsches Beachvolleyball-Team der Geschichte das Olympia-Finale erreicht hatten, sanken beide überglücklich in den Sand und genossen den bisher größten Moment ihrer Karriere.

Die Europameister von 2011 und 2012 bezwangen im Halbfinale in der Nacht zum Mittwoch Reinder Nummerdor und Richard Schuil aus den Niederlanden mit 2:0 (21:14, 21:16) und haben damit in London bereits Silber sicher. „Das ist unfassbar. Wir haben immer von einer Medaille geträumt, jetzt haben wir sie sicher. Ich bin so stolz, dass wir das geschafft haben“, sagte Reckermann. Im Finale am Donnerstag trifft das deutsche Top-Duo auf die Weltmeister Emanuel Rego und Alison Cerutti aus Brasilien. „Wir sind total happy“, meinte Brink.

Die Holländer, die den kontinentalen Titel zwischen 2008 und 2010 dreimal in Serie gewonnen hatten, spielen gegen die Letten Martins Plavins und Janis Smedins um Bronze. Zuletzt hatten Axel Hager/Jörg Ahmann mit Bronze in Sydney 2000 die erste und bislang einzige Medaille für Deutschlands Beachvolleyballer gewonnen. Diesen Erfolg haben die Rheinländer nun bereits getoppt. Brink/Reckermann begannen wie im Viertelfinale tags zuvor auch gegen das Oranje-Doppel stark. Über 6:3 zogen sie an der Horse Guards Parade bei nasskaltem Wetter auf 11:5 davon, hatten dann aber bei drei Ballwechseln in Serie kein Glück. Ohne sich davon verunsichern zu lassen, machten die Ex-Weltmeister die folgenden vier Punkte und stellten den alten Sechs-Punkte-Abstand wieder her. Defensiv-Spezalist Brink hatte dabei zahlreiche starke Szenen und verwandelte den zweiten Satzball.

Im zweiten Satz dann das gleiche Spiel: Deutschland machte die Punkte, die Männer in Orange verloren den Anschluss – 7:2 schon nach wenigen Minuten. Die verbliebenen Zuschauer in der Arena nahe des Buckingham Palace sahen ein deutsches Doppel, das keine Zweifel am zweiten Finalisten neben Rego/Cerutti aufkommen lassen wollte. Insbesondere mit den weltweit gefürchteten Angaben der beiden Schmetter- und Baggerkünstler hatten Nummerdor/Schuil Schwierigkeiten und mussten am Ende die Überlegenheit der Deutschen anerkennen. 

dpa

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