Dienstag, 11.12.2018

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Buric schimpft: "Das darf nicht passieren"

So sahen die Beteiligten das 1:2 von Fürth gegen den Jahn - 14.04.2018 07:03 Uhr

Ärgerte sich über ein "billiges Ding": Kleeblatt-Trainer Damir Buric. © Sportfoto Zink / WoZi


Damir Buric (Kleeblatt-Coach): "Ja, ich finde, wir haben ein interessantes Spiel gesehen. Meine Mannschaft hat einen unbedingten Willen gezeigt, dass sie gewinnen will. Dann kommst Du alleine auf den Torwart, dann musst du den Ball über die Linie bringen, dann kommen Räume und das Spiel öffnet sich für uns. Ich habe die Mannschaft in der Halbzeit aufgebaut. Von der Art und Weise wie wir das Spiel kontrolliert haben, habe ich eher Gefahr bei Standards gesehen. Aber dann kommt so ein billiges Ding. Das darf nicht passieren. Wir haben einen so großen Aufwand betrieben, ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Aber wir haben keine Tore gemacht, das hat uns gefehlt. Wir müssen uns wieder aufrichten, wir müssen knallhart analysieren und unsere Lehre ziehen. Unser Weg ist noch lang."


Sercan Sararer (Fürth-Torschütze): "Natürlich war es für mich gut, mal wieder auf dem Platz zu stehen, aber die Niederlage tut weh. Ich bin noch nicht wieder in der Verfassung in der ich schon mal war, aber da kommt man nicht nur mit Training hin. Ich hoffe ich kann der Mannschaft noch helfen."

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Levent Aycicek (Kleeblatt-Mittelfeldakteur): "Ich versuch jedes Mal meine Leistung zu zeigen und mich reinzuhauen. Jeder haut sich rein, alle 18 Mann im Kader. Wir wissen alle, was Sercan kann, er zeigt es jeden Tag. Er ist ein überragender Fußballer und wir hoffen, dass er nächstes Mal das Siegtor schießt. Man sieht, wie er die Bälle behauptet, haut sich voll rein und macht dann auch die Tore. Wir müssen unsere Punkte holen, alles andere ist egal. Und jetzt heißt´s einfach, so schnell wie möglich die Punkte zu holen. Wir wissen, zu Hause sind wir stark, das waren wir heute auch. Heute hat´s leider seit langem mal wieder nicht funktioniert, aber nächste Woche gegen Bochum wollen wir wieder drei Punkte."


Achim Beierlorzer (Regensburg-Trainer mit fränkischen Wurzeln): "Ich habe ein brutal intensives Spiel gesehen. Zwei Mannschaften, die sich keinen Raum gelassen haben. Wir haben in der ersten Halbzeit Glück gehabt, dass wir nicht in Rückstand geraten. Wir konnten uns nicht so durchsetzen, wie wir uns das vorgenommen haben, was auch am Druck der Fürther Spieler lag. Wir haben uns in der Halbzeit vorgenommen, richtig dagegen zu halten. Das hat meine Mannschaft richtig gut gemacht. Wir haben den ersten tollen Angriff zum 1:0 abgeschlossen und haben das zweite nachgelegt. Spielerische Glanzpunkte konnten wir wenige setzen, wir sind nicht so aus dem Druck rausgekommen. Für mich war es schon etwas besonderes, weil ich zurückkomme an den Ronhof. Ich wünsche Dir, Damir, und der SpVgg alles Gute für die restlichen Spiele."

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sha

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