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Club-Geflüster: Heiße Vertrags-Verhandlungen im Winter

Telefon-Leitungen am Valznerweiher dürften langsam glühen - 06.12.2017 17:54 Uhr

Soll das Gerüst des Kaders auch in der kommenden Saison so aussehen, müssen sich die Verantwortlichen des 1. FC Nürnberg ordentlich ins Zeug legen. © Sportfoto Zink


Wer wird vermisst? Der Deutsche Meister 1986. Nach Informationen des 1. FC Nürnberg könnte es der 1. FC Nürnberg gewesen sein, jedenfalls wollte der Verein im ersten Türchen seines Online-Adventskalenders wissen: "Im Trikot welches Ausstatters lief der Club bei seiner letzten deutschen Meisterschaft 1986 auf?" Dieter Sch. aus L. hat‘s tatsächlich gewusst – und gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

Spruch der Woche: "Ein Angebot, das dich vom Stuhlfauth" (Werbung für die Mitglieder-Kampagne)

Mitarbeiter der Woche: Fabian Bredlow, der junge Torwart. Von seiner Zwischenbilanz können andere höchstens träumen: vier Siege (gegen Bochum, in Fürth, in Braunschweig, gegen Sandhausen), ein Unentschieden (gegen Kiel), keine Niederlage. Und jetzt sogar das erste Mal: zu Null.

Nervensäge der Woche: Petrus, was soll der Scheiß? So eine Kälte zu schicken am ersten Dezemberheimspielsamstag, also wirklich. Zum Pokal-Achtelfinale gegen Wolfsburg am sehr späten Abend des 21. Dezember wären deshalb so 12 bis 15 Grad wünschenswert. Plus, versteht sich.

Wenn das letzte Spiel ein Film gewesen wäre, hieße er: "Wenn Träume fliegen lernen."

Lügt die Tabelle? Natürlich. Darmstadt Sechzehnter? Regensburg Siebter? Nürnberg Dritter? Kiel immer noch Erster? Die Zweite Liga, so scheint es, ist endgültig verrückt geworden.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Was soll besser werden? Edgar Sallis persönliche Erfolgsquote. 916 Minuten brauchte er in eineinhalb Jahren Nürnberg bislang im Schnitt für ein Tor, also über 15 Stunden. Umso erstaunlicher, dass ihm seine einzigen beiden Treffer innerhalb von 30 Minuten gelangen, im September 2016 in Bochum. Seinem dritten nähert er sich zumindest langsam wieder an.

Und sonst so? Zwölf Verträge laufen im Sommer aus. Wer den Club verlassen möchte, soll dem Sportvorstand bitte bis spätestens Ende Dezember Bescheid geben. Aber warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Wie so oft bringt es Hanno Behrens auch diesmal auf den Punkt: "Nürnberg ist schon auch ein sehr, sehr großer Verein."

  

Wolfgang Laaß

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