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Der Zehn-Siege-Plan führt Löw nach Belfast

DFB-Team setzt zum Quali-Endspurt an - Kein Ersatz für Werner - 03.10.2017 12:19 Uhr

Klare Vorgabe: In Nordirland peilen Joachim Löw und seine Jungs den nächsten Figerzeig an. © dpa


Nach dem Ausfall von Timo Werner startet Joachim Löw mit den verbliebenen 22 Spielern seines Kaders die Vorbereitung auf die letzten beiden Qualifikationsspiele zur Fußball-WM 2018. Der Bundestrainer bittet die Nationalspieler um Rückkehrer Jérôme Boateng in Frankfurt zur ersten von nur zwei Trainingseinheiten vor der Partie am Donnerstag (20.45 Uhr/RTL) in Nordirland.

Im Windsor Park von Belfast reicht dem Weltmeister-Team schon ein Unentschieden, um das direkte Ticket für das Turnier in Russland zu sichern. Zum Abschluss der Ausscheidungsrunde trifft das deutsche Team dann am kommenden Sonntag in Kaiserslautern auf Aserbaidschan.

Makelosigkeit reloaded?

Nach bislang acht Siegen in acht Spielen fordert Löw zum Abschluss der bislang optimal verlaufenen Quali-Runde eine Fortsetzung der Erfolgsserie. "Wir haben bislang eine sehr starke Qualifikation gespielt, dabei soll es auch bleiben. An unserem Ziel, zehn Siege einzufahren, halten wir fest", sagte Löw. Eine makellose Qualifikation war Löw zuletzt vor der EM 2012 gelungen.

Vor dem Spiel in Belfast hat die DFB-Auswahl bei 24 Zählern fünf Punkte Vorsprung auf die Briten als einzig verbliebenem Verfolger in der Gruppe C. Der Gruppensieger holt sich das Direkt-Ticket für Russland. Der Zweite hat noch über die Playoffs eine WM-Chance. 

Stindl, Wagner, Angriff!

Löw verzichtete nach der Absage von Leipzigs Sturmtalent Werner wegen einer Blockade der Halswirbelsäulenmuskulatur und des Kiefergelenks auf eine Nachnominierung. In Angriff hat der 57-Jährige in Lars Stindl und Sandro Wagner noch zwei Alternativen. Zudem steht Flügelflitzer Leroy Sané erstmals in dieser Saison wieder im DFB-Aufgebot.

Dortmunds Mario Götze muss nach seiner Stoffwechselerkrankung hingegen weiter auf sein Comeback im Nationaltrikot warten. Löw muss im Quali-Endspurt ohne die verletzten oder angeschlagenen Stammkräfte Manuel Neuer, Mesut Özil, Sami Khedira, Jonas Hector und Mario Gomez auskommen. 

dpa

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