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Deutschlandweite Umfrage: Kleeblatt sympathischer als Club

Forscher der Uni Braunschweig wollen klären, wie Bundesliga-Marken wirken - 07.09.2018 16:44 Uhr

Die Spielvereinigung Greuther Fürth und den 1. FC Nürnberg verbindet eine jahrzehntelange Rivalität. © Sportfoto Zink, Collage: nordbayern.de


Sympathie ist subjektiv - und dennoch lässt sich daran ablesen, wir gut eine Marke funktioniert. Sagen zumindest Forscher der Technischen Universität Braunschweig. Sie führten fast 4500 Interviews über ein Online-Tool - "mit dem Ziel ein umfassendes Bild der Markenlandschaft der Bundesliga abzubilden", wie es im Vorwort heißt. Es ist bereits die siebte Auflage der "Fußballballstudie". 

Wenig überraschend dabei: Der FC Bayern München steht ganz am Ende der Tabelle. Nur 30,73 Prozent würden dem Rekordmeister die Eigenschaft "sehr sympathisch" zuschreiben. An der Spitze steht der SC Freiburg, dem genau dieses Attribut über zwei Drittel der Befragten zuschreiben. 

Kiel ist der "größte Aufsteiger im Ranking" 

Frankens Vereine sind zumindest erstklassig. Während es für den 1. FC Nürnberg (54,39 Prozent) aber nur zu Platz 18 reicht, würde das Fürther Kleeblatt - zumindest wenn es um Sympathie geht - auf Rang sieben international spielen. 58,81 Prozent aller Befragten finden die Spielvereinigung sympathisch. Damit hängt das Buric-Team die Nachbarstadt ab. Im Vergleich zum Vorjahr verliert das Kleeblatt aber offenbar an Sympathie, konnte damals noch gut ein Prozent der Deutschen mehr begeistern. 

Eine gute Nachricht aus Club-Sicht hat die Studie aber dennoch: Im Vergleich zum Vorjahr legte der 1. FC Nürnberg in Sachen Sympathie um 2,55 Prozent zu, dabei dürfte auch der Sprung in die 1. Bundesliga eine Rolle gespielt haben. Auch das Bild von Holstein Kiel hat sich massiv verändert, die Forscher sprechen "vom größten Aufsteiger im Ranking". 

Hier das komplette Ranking:

1. SC Freiburg
2. Holstein Kiel
3. SV Sandhausen
4. Jahn Regensburg
5. FC St. Pauli
6. FC Augsburg
7. Spielvereinigung Greuther Fürth
8. Borussia Mönchengladbach
9. Union Berlin
10. FSV Mainz 05
11. 1. FC Köln
12. Erzgebirge Aue
13. TSG Hoffenheim
14. SC Paderborn
15. Borussia Dortmund
16. FC Heidenheim
17. Werder Bremen
18. 1. FC Nürnberg
19. VfL Bochum
20. Eintracht Frankfurt
21. Darmstadt 98
22. Hannover 96
23. FC Ingolstadt
24. MSV Duisburg
25. Arminia Bielefeld
26. 1. FC Magdeburg
27. Fortuna Düsseldorf
28. VfL Wolfsburg
29. VfB Stuttgart
30. Bayer Leverkusen
31. Hertha BSC
32. Hamburger SV
33. FC Schalke 04
34. Dynamo Dresden
35. Rasenballsport Leipzig
36. FC Bayern München

Die komplette Studie können Sie hier lesen. 

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tl

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