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Die Stimmen zum Mintal-Abschied

Ex-Nürnberger Gündogan wollte sich persönlich verabschieden - Elfer nicht abgesprochen - 21.07.2012 18:55 Uhr

Nürnberg  - Mit 4:2 gewann der 1. FC Nürnberg das Abschiedsspiel von Marek Mintal gegen den deutschen Meister Borussia Dortmund. Hier lesen Sie die Stimmen zum Spiel und zum Abschied.

Nach dem Schlusspfiff stand nicht nur Marek Mintal den Medienvertretern Rede und Antwort.
Nach dem Schlusspfiff stand nicht nur Marek Mintal den Medienvertretern Rede und Antwort.
Foto: Sportfoto Zink / JüRa
Nach dem Schlusspfiff stand nicht nur Marek Mintal den Medienvertretern Rede und Antwort.
Nach dem Schlusspfiff stand nicht nur Marek Mintal den Medienvertretern Rede und Antwort.
Foto: Sportfoto Zink / JüRa

Marek Mintal (1. FC Nürnberg): "Es war ein wunderbarer Abschied gegen einen guten Gegner. Dass soviele Leute nur für mich gekommen sind, macht mich echt stolz. Vor dem Spiel war ich schon ein bisschen traurig, dass alles vorbei ist, aber jetzt sehe ich das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Auf jedenfall freue ich mich jetzt auf die U23. Heute Abend wird mit Freunden, ehemaligen Weggefährten und der Familie noch ein bisschen gefeiert."

Bilderstrecke zum Thema
Am Samstag ist eine Ära zu Ende gegangen: Marek Mintal verabschiedete sich beim 4:2-Testspielsieg seines 1. FC Nürnberg gegen den deutschen Meister Borussia Dortmund von den Club-Fans. Wir haben die Bilder zum emotionalen und torreichen Abschied.

Dieter Hecking (Trainer, 1. FC Nürnberg): "Es war ein rundum schöner Nachmittag mit vielen Toren und einer tollen Kulisse. Es war auch ein ernsthaftes Spiel. Dass Dortmund einen Elfmeter verursacht war nicht abgesprochen. Meine Mannschaft hat eine ordentliche Leistung gezeigt, auch wenn Dortmund zum Saisonstart ein anderes Gesicht zeigen wird. Die Abwehr stand gut, Marcos Antonio hat es auch gut gemacht, muss sich jetzt an das Tempo der Bundesliga gewöhnen. Timm Klose hat mir auch gut gefallen, leider muss er jetzt zu Olympia. Personell wird sich bei uns wahrscheinlich nichts mehr tun. Es sei denn, ein wichtiger Spieler würde verletzungsbedingt länger ausfallen, dann müssten wir nochmal aktiv werden."

Bilderstrecke zum Thema
Marek Mintal hat die Herzen der FCN-Anhängerschaft ebenso rasant wie nachhaltig erobert. Nur wenige Spieler haben es in der wechselhaften 112-jährigen Vereinsgeschichte des 1. FC Nürnberg geschafft, Aufnahme in den erlesenen Kreis der Club-Heroen um Max Morlock zu finden. Nach einjährigem Gastspiel in Rostock ist Mintal nun zurück am Valznerweiher. Als Führungsspieler der U23-Mannschaft soll er den hoffnungsvollen Talenten des Club möglichst viel von seinen fußballerischen und menschlichen Fähigkeiten auf den Weg geben.

Javier Pinola (1. FC Nürnberg): "Ich habe mich gefreut, heute nochmal mit Marek auf dem Platz stehen zu dürfen. Es war so, als ob er nie weg gewesen wäre. Kaum zu glauben, dass seine Karriere schon vorbei. Gut, dass er dem Verein erhalten bleibt, denn er ist ein guter Freund und ein toller Mensch. Es war klar, dass er heute den Elfmeter schießen darf."

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Nach dem harten Training der vergangenen Tage war klar zu sehen, dass uns gerade in der zweiten Halbzeit die Kräfte ausgegangen sind. Insgesamt hat mir heute der richtige "Punch" bei meiner Mannschaft gefehlt."

Ilkay Gündogan (Borussia Dortmund): "Auch wenn ich morgen erst ins Training einsteige, wollte ich heute unbedingt persönlich Abschied von Marek nehmen. Ich habe ihm viel zu verdanken, er hat mir damals sehr geholfen, als ich neu beim Club war. Marek ist nicht nur ein riesen Fußballer, sondern auch ein riesen Mensch."

  

stw


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04.05.1900
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Kurzbeschreibung:
Titel, Tränen und Triumphe: Der 1. FC Nürnberg blickt auf eine bewegte, mittlerweile über 113-jährige Geschichte zurück. Seine größten Erfolge feierte der Club in den "goldenen" 20er Jahren, als alleine fünf der insgesamt neun Meisterschaften gelangen. Bis in die 60er Jahre gehörte der Verein zu den ganz großen Namen des deutschen Fußballs. Doch mit dem erstmaligen Abstieg aus dem Oberhaus 1969 begann ein jahrzehntelanges Tief. Abstiege und Skandale prägten den Verein, der sich in dieser Zeit den Ruf einer Fahrstuhlmannschaft verdiente und 1996 gar in die drittklassige Regionalliga abstürzte. Erst im neuen Jahrtausend konsolidierte sich der Verein und knüpfte mit dem DFB-Pokalsieg 2007 an alte Zeiten an - sehr zur Freude der treuen und großen Anhängerschaft des FCN.

Deutscher Meister: 1920, 1921, 1924, 1925, 1927, 1936, 1948, 1961, 1968

DFB-Pokalsieger: 1935, 1939, 1962, 2007

Ein extra Themenarchiv mit "historischen" Berichten rund um den 1. FCN finden Sie unter dem Stichwort "Club-Geschichte(n)".

Der Club-Kader in der Saison 2012/13

Galerie Kader 1. FC Nürnberg 2011/12

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