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FCN erwartet Bochum zum Spitzenspiel vor fast leeren Rängen

Der Club rechnet nur mit 24.000 Zuschauern - 12.02.2016 21:11 Uhr

"René-Weiler-Fußball": Der FCN-Trainer ist erfolgreich. Aber ist er auch stilprägend?

"René-Weiler-Fußball": Der FCN-Trainer ist erfolgreich. Aber ist er auch stilprägend? © Sportfoto Zink


Sechs Siege in Serie sind dem Club zuletzt gelungen. Die Art und Weise, wie die Mannschaft spielt, gefällt mittlerweile auch ihrem Trainer. Von "René-Weiler-Fußball" will René Weiler nicht sprechen, er findet das ein wenig anmaßend: "Keiner von uns erfindet den Sport neu." Zumindest beim Club aber haben sie sich in den letzten Monaten neu erfunden, was keine ganz schlechte Idee war. Plötzlich steht die Defensive - mit gelegentlichen Aussetzern wie beim Auftritt in München - wieder stabil, plötzlich ist die Offensive eine, der man die Freude am gemeinsamen Spiel ansieht.

"Das ist eine spannende Affiche"

Ganz ähnlich hört man das neuerdings auch wieder aus Bochum. Seit fünf Spielen hat der VfL, der so grandios in die Saison gestartet war und dem danach ein wenig die Puste ausging, nicht mehr verloren. "Von der Ausgangslage her", sagt deshalb Weiler, "ist das eine spannende Affiche."

Spannend wird die Partie vor allem deshalb, weil der VfL des Trainers Gertjan Verbeek keinen Respekt hat vor Mannschaften, die zum Beispiel zuletzt sechs Siege in Serie gefeiert haben, vor Mannschaften wie dem 1. FCN also.

"Bochum war schon gegen den FC Bayern im Pokal so unerschrocken, wie man sie kennt", sagt Weiler. Unerschrocken waren sie und vor allem offensivfreudig. So erwartet sie Weiler auch im Frankenstadion. "Das ist ein Gradmesser, klar", sagt Weiler, der trotzdem eine schöne Serie verteidigen will. Nürnberg hat noch keines seiner Heimspiele verloren. "Die Gefahr ist groß, dass die Serie mal reißt", sagt Weiler, "jeder will der Erste sein, der in Nürnberg gewinnt. Es wird spannend", sagt Weiler.

Das wird es wohl tatsächlich, umso erstaunlicher ist es, dass der Club in diesem Spitzenspiel nur 24.000 Zuschauer erwartet - bei knapp 20.000 verkauften Dauerkarten. Wobei, so richtig erstaunlich findet Weiler das eigentlich nicht: "Montagabend, 20.15 Uhr, das ist nicht wirklich zuschauerfreundlich. Gerade, wenn man noch zur Arbeit fahren muss am nächsten Tag. Ich verstehe jeden, der nicht kommen kann."

Dieses Video wird präsentiert von Franken Fernsehen:

 

Fadi Keblawi

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