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FCN verbietet HoGeSa-Symbole in seinem Stadion

Club überarbeitet und konkretisiert seine Stadionordnung - 31.10.2014 15:48 Uhr

Müssen in Nürnberg draußen bleiben: Symbole der Bewegung HoGeSa.

Müssen in Nürnberg draußen bleiben: Symbole der Bewegung HoGeSa. © Caroline Seidel (dpa)


Am Sonntag ist es bei einer Demonstration gegen Salafisten in Köln zu schweren Ausschreitungen gekommen, zahlreiche Polizisten wurden dabei durch randalierende Hooligans verletzt. Ob aus der Nürnberger Szene Krawallmacher angereist waren, ist nicht hinlänglich bekannt, der 1. FC Nürnberg reagiert nun dennoch.

Der Verein teilte am Freitag auf Anfrage mit, der FCN "wird seine bisherige Stadionordnung, in der ein Verbot von Gegenständen und/oder Medien mit einem rassistischen, fremdenfeindlichen, gewaltverherrlichenden, diskriminierenden sowie rechts- und/oder linksradikalen Inhalt formuliert ist, hinsichtlich einschlägiger Marken konkretisieren."

Immer mehr andere Vereine verbannen HoGeSa-Symbole ebenfalls aus ihren Stadien, unter anderem Schalke 04, Fortuna Düsseldorf und der FC Augsburg.

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Ausschreitungen bei Hooligan-Demo in Köln HoGeSa Ausschreitungen bei Hooligan-Demo in Köln
Schwere Ausschreitungen bei Hooligan-Demo in Köln

Mit einem Großaufgebot sichert die Polizei in Köln am Samstagnachmittag eine Demonstration von als gewaltbereit geltenden Hooligans. Schätzungen zufolge versammelten sich am Sonntagnachmittag rund 2500 Hooligans aus Fangruppen verschiedener Fußballvereine, um gegen Islamisten zu demonstrieren. Die ohnehin schon als aggressiv beschriebene Stimmung kippt bald um, die Polizei muss mit Wasserwerfern, Pfefferspray und Schlagstöcken gegen Krawallmacher vorgehen.


 

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