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Geld für die Nachwuchsarbeit

Hans Meyer übergab Jugendförderpreis der Bahn - 31.05.2011 18:34 Uhr

Die glücklichen Gewinner stellten sich mit der Jury dem Fotografen.

Die glücklichen Gewinner stellten sich mit der Jury dem Fotografen. © DB


Der frühere Club-Trainer Hans Meyer überreichte den A-Junioren des TB Johannis 88 für ein originelles Video samt Fotopräsentation in einem aufwändig gestalteten Album den Siegerscheck über 3000 Euro. In ihrem Video hatten die Jugendlichen anschaulich demonstriert, was sie mit dem Geld vorhaben: Sie wollen damit ein Trainingslager finanzieren.

Trikots und Trainingsgerätschaften will die Kleinfeldjugend des VfL Nürnberg mit den 2000 Euro finanzieren, die ihnen FCN-Regionalligaspielerin Katharina Hampicke überreichte. Nur haarscharf waren sie mit ihrem ebenfalls beeindruckenden Video, in dem sie mit Trikots aus Zeitungspapier den Bedarf anschaulich machten, auf Rang zwei gelandet.

FCN-Stadionsprecher Guido Seibelt begrüßte in seiner „Laudatio“ auf den Drittplatzierten KSD Hajduk dessen Delegation nicht nur auf Kroatisch, sondern würdigte, dass der Klub sich zu einem Integrationsverein entwickelt habe. Hajduk eröffne vielen Jungfußballern aus knapp zwei Dutzend Nationen die Möglichkeit, „die Schätze der Jugend anderer Kulturen“ kennenzulernen. Dies hatten die Spieler auch in ihrer bilderreichen Bewerbung eindrucksvoll zum Ausdruck gebracht – was ihnen einen Scheck über 1000 Euro bescherte.

Ihre Hoffnung auf einen neuen Trikotsatz hatte die Mädchenmannschaft des STV Deutenbach mit einem selbst gebastelten Pappdress zum Ausdruck gebracht – und konnte diesen aus den Händen von Jurymitglied und NZ-Sportredakteur Philipp Roser in Empfang nehmen.

Nachdenkliche Worte gab Hans Meyer den anwesenden Kindern, Jugendlichen und Vereinsvertretern mit auf den Weg. Er kenne die Nöte vieler kleiner Klubs aus eigenem Erleben, da er bis zum Alter von 18 Jahren mit seinen beiden Brüdern in einem solchen Verein gespielt habe. Zugleich wisse er um die Liebe und Begeisterung, mit der viele Kinder dem Ball nachjagten. Erst „viel Liebe Ehrenamtlicher“ und deren Engagement ermöglichten „die sinnvolle Lebens- und Freizeitgestaltung Fußball“. Bedauerlich fand Meyer allerdings, dass sich mit den jungen Deutenbacherinnen lediglich eine Mädchenmannschaft um den Jugendförderpreis der Bahn beworben hatte. 

NZ

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