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Grünes Licht aus Freiburg: Hufnagel bleibt beim FCN

Club dehnt das Leihgeschäft mit dem Erstligisten bis Sommer 2018 aus - 17.06.2017 13:16 Uhr

Er bleibt beim Club! Mit den Münchner Löwen muss sich Lucas Hufnagel in der kommenden Saison allerdings nicht mehr auseinandersetzen. © Sportfoto Zink / DaMa


Schon in den vergangenen Wochen hatte sich Andreas Bornemann immer wieder guter Hoffnung gezeigt, dass man den 23-Jährigen länger an Bord halten kann. Man erkenne Licht am Ende des Hufnagel-Tunnels, so oder so ähnlich formulierte das der Sportvorstand des FCN verschiedentlich. Am Ende leuchtete dieses Licht grün. Der Sportclub stimmt einer Verlängerung des Leihgeschäftes zu, Hufnagel bleibt bis Ende der kommenden Saison ein Nürnberger.

"Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft"

Beim FCN freut man sich, den gebürtigen Münchner auch in der anstehenden Zweitliga-Runde in den eigenen Reihen zu wissen. Warum das so ist, erklärt Bornemann auf der vereinseigenen Website: "Wir glauben, dass Lucas sein Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft hat. Er hat in der Rückrunde angedeutet, dass er der Mannschaft weiterhelfen kann. Wir hoffen, dass er seine Qualitäten in der neuen Saison noch mehr einbringen kann und ein wichtiger Faktor für uns wird", lässt Nürnbergs ranghöchster Personalplaner dort ausrichten und ergänzt, dass sich Hufnagel in der Stadt sehr wohl fühle, im Club voll integriert sei und eine Fortführung des Leihgeschäftes auch daher "absolut sinnvoll ist".

Dass Hufnagel, der bislang ein Länderspiel für Georgien auf dem Buckel hat, in Nürnberg bleiben kann, hatte sich dieser im Vorfeld - wie Bornemann andeutet - gewünscht und auch Freiburgs Sportdirektor Klemens Hartenbach entsprechend mitgeteilt. Auch das, was der Club-Vorstand in Sachen "Potenzial" zu Protokoll gibt, lässt sich belegen. Im Saisonendspurt war es dem technisch versierten Mittelfeldmann, der Ende Januar in die Noris gekommen war, zusehends besser gelungen, seine technischen, spielerischen und auch kämpferischen Qualitäten nachzuweisen.

Beim 2:3 gegen Düsseldorf etwa, Hufnagels drittem von insgesamt vier Startelfeinsätzen, leitete der 23-Jährige den Führungstreffer von Abdelhamid Sabiri mit einem couragierten Ballgewinn ein. Hatten die begabten Leihgabe zu Beginn der Rückserie noch diverse Blessuren ausgebremst, wurde in spätestens dieser Szene deutlich, dass Hufnagel auch in der nächsten Saison ein Spieler wäre, der die junge Club-Mannschaft, die Coach Michael Köllner zu einem weiterhin dynamisch und kombinationsfreudig auftretenden Aufstiegsanwärter formen will, nach vorne bringen kann.

Entsprechend darf man auch Hufnagels O-Ton verstehen, der auf der Nürnberger Homepage hinterlegt ist. "Es ist schön, dass ich noch ein Jahr beim Club bleiben kann, denn ich hatte das Gefühl, dass ich hier noch nicht am Ende bin. Wir haben eine gute Mannschaft, mit der wir in der neuen Saison wieder voll angreifen wollen. Dazu möchte ich meinen Teil beitragen", stand dort. Grünes Licht blinkte zwar nicht auf der Club-Seite. Man durfte es sich aber ruhig dazudenken.

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33 Spieler, ein Verein - und eine Saison, die für den neunfachen deutschen Meister enttäuschend war. 2016/17 lief für den 1. FC Nürnberg alles andere als optimal. Wird es Zeit für einen Neuanfang oder will der Club sich nur punktuell verstärken, um wieder oben anzugreifen? In unserer Bildergalerie gibt es die Antwort.


  

apö

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